[Rezension] Monika Peetz - Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben

Klappentext:

Landlust bei den Dienstagsfrauen

Alles muss anders werden: Genervt von schlechter Luft, ewiger Parkplatzsuche und Baulärm vor ihrer Kölner Wohnung beschließt Kiki, mit Mann und Kind aufs Land zu ziehen. An der Mecklenburgischen Seenplatte will sie ein Bed & Breakfast für gestresste Stadtleute eröffnen und Gemüse mit den eigenen Händen aus der Erde statt aus dem Supermarktregal ziehen. Leider entpuppt sich das auserkorene alte Schulgebäude als komplette Bauruine.  Statt zur feierlichen Eröffnung des Bed & Breakfast reisen die vier Freundinnen an, um kräftig mit anzupacken. Jede bringt ein Stück von ihrem Alltag mit. Außer Caroline, die hat einen Mann im Schlepptau, der ihr nicht geheuer ist.
Streit, Lügen, Verrat, selbst Kikis Umzug in den Osten: Nichts kann die Dienstagsfrauen auseinanderbringen. Höchstens ein Mann. Ein Mann mit Charme und geheimer Agenda.

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Erster Satz: "Es hatte so einfach ausgesehen: Türen ausbauen, Schubladen rausziehen, den Korpus aus Birkenholz hochwuchten und dann im Schneckentempo das Treppenhaus nach unten."

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Kiki packt die Koffer und sieht samt Freund Max und Tochter Greta um nach Birkow. Ein kleiner Ort in Mecklenburg-Vorpommern. Sie haben dort eine alte Schule gekauft, die sie renovieren/sanieren wollen und daraus soll ein kleines Bed & Breakfast werden.

Estelle unterstützt sie mit der Stiftung ihres Mannes, damit später da auch benachteiligte Kinder Urlaub machen können. Allerdings gestaltet sich alles schwieriger als gedacht. Max ist oft unterwegs und arbeitet als Architekt. Nimmt Aufträge von seinen Vater an. Klar, so kommt Geld rein, aber Kiki ist mit Kind allein in Birkow und kommt nicht so gut vorran, wie es gedacht war.

In Köln schaffen die Dienstagsfrauen es selten, sich am ersten eines Monats zu treffen, seit Kikis Umzug. Außer Judith haben alle anderen immer was zu tun: Caroline ist Pflichtverteidigerin in einen aufsehenerregenden Entführungsfall geworden und bekommt seit einiger Zeit Morddrohungen. Eva hat einige Sorgen mit ihren vier pubertären Kindern und Streit deswegen mit Frido, ihren Mann. Und Estelle kümmert sich um ihren Mann, der nach einen Schwächeanfall kürzer treten musste.

Ein paar Wochen vor der geplanten Eröffnung des Bed & Breakfast ist immer noch nicht alles fertig. Kiki schickt ein SMS-Notruf an ihre Freundinnen in Köln und alle machen sich auf die Reise nach Meckpomm um Kiki zu helfen.

"Wenn ihr zufällig Zeit habt, ich könnte ein paar helfende Hände gebrauchen. Schnell."
Zitat, Seite 19

Eine Ferienwohnung allerdings - die Fischerhütte - ist schon fertig. Dort hat sich ein gewisser Thomas Steiner eingemietet. Er stammt auch aus Köln und Caroline vermutete, das er sie verfolgt...

Meine Meinung

Ich mag die Dienstagsfrauen und es war ein schönes und amüsantes Wiederlesen mit ihnen. Die quirlige Kiki, die verwöhnte Estelle, die vierfache Mutter Eva, die Anwältin Caroline und Judith, die sich hier ans Wahrsagen versucht.

Die Geschichte hat viel Witz und Charme. An vielen Stellen musste ich schmunzeln, an manch anderen sogar laut lachen. Zum Beispiel, wenn Estelle den Garten um gräbt oder Eva sich an Thomas Steiner ranmacht. Herrlich komisch. *gg*

Auch Leute, die noch kein Buch von den Dienstagsfrauen gelesen haben, können dieses Buch lesen, ohne die zwei davor zu kennen. Es wird alles erwähnt was man wissen muss und überflüssiges weggelassen, so dass man die ersten zwei Bände dannach noch lesen kann, ohne die Geschichten komplett zu kennen.

Fazit
Ein gelungenes Widersehen mit den Dienstagsfrauen. Auch für Nicht-Fans oder besser gesagt noch-nicht-Fans absolut zu empfehlen. *gg*

Die Dienstagsfrauen
Band 1: Die Dienstagsfrauen
Band 2: Sieben Tage ohne
Band 3: Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben

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