[Rezension] Heike Wanner - Weibersommer

Klappentext:

Drei ungewöhnliche Frauen
und ein unerwartetes Erbe

Die Cousinen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie haben nicht viel gemeinsam − nur den Namen Marie, den sie von ihrer geliebten Großmutter bekommen haben. Doch als sie einen Bauernhof im Allgäu erben, machen sich die drei Frauen in einem alten VW-Käfer auf den Weg. Enthusiastisch tauschen sie ihre Stöckelschuhe gegen Gummistiefel und merken bald: Ein Bauernhof macht noch keine drei Freundinnen. Erst ein kleines Bündel Briefe, die von einer außergewöhnlichen Liebe erzählen, zeigt den drei Maries, wie schön so eine „Familienbande“ sein kann, und offenbart ein streng gehütetes Familiengeheimnis.

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Erster Satz: "An jeden zweiten Mittwoch im Monat trafen sich die weiblichen Nachkommen der Familie Zabel zum Kaffeeklatsch."

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Das Familientreffen diesen Monat steht aber unter keinen guten Stern. Der Onkel Horst ist gestorben und seine Schwestern, Helene und Katharina, sind am Boden zerstört. Sie müssen erstmal von den Töchtern, Lisa-Marie, Lou (Marie-Luise) und Anne(-Marie) getröstet werden.
 Da Onkel Horst ein Hof hatte und man die Tiere ja nicht sich selbst überlassen kann, wird beschlossen, das Lisa-Marie und Anne dort hinfahren und sich um den Hof, Nachlass und auch die Beerdigung kümmern werden. Helene und Katharina haben einen Kur-Termin und Lou will mit ihrem Freund Christoph in die Karibik fliegen.

Am Ende landen dann alle drei Cousinen auf dem Hof und müssen sich zusammen raufen. Streiterrein sind vorprogrammiert. Lou will z.Bsp. mit den Kühen und Hühnern nichts zu tun haben. Aber das lassen die zwei anderen Mädels ihr nicht durchgehen. Jede muss mal ran. :)
Sie kriegen dann auch noch Unterstützung von Schwester "Bonnie". Sie gehört zum nahegelegenden Kloster, mit dem Onkel Horst eine besondere Beziehung verband. Sowie Jo, ein junger Mann den Lisa-Marie auf einem Parkplatz aufgabelt. Er packt im Stall ordentlich mit an. Und Mia, Annes Tochter. Sie hält es daheim nicht mehr aus: Der Papa nie da, und ihre Brüder sehen sie nur als Köchin und Haushälterin.

Beim sortieren der Sachen von Onkel Horst, stoßen sie auf Liebesbriefe von ihren Großeltern. Briefe, die es gar nicht mehr geben soll, so sagte immer Onkel Horst. Und in diesen Briefen, steckt ein lang gehütetes Familiengeheimnis....

Meine Meinung
Man schließt die Mädels sofort ins Herz.
Marie-Luise, die Buchhändlerin: sie hat zu jedes Thema ein passendes Buch parat, aber mit Männer so ihre Probleme. Anne, Hausfrau und Mutter von drei Kindern: deren Mann seit seiner Beförderung zum Chefarzt kaum noch daheim ist. Lou, Innenarchitektin, die sich mit ihrem Freund Christoph ein ruhiges Leben zu zweit eingerichtet hat. Und Mia, die kurz vor ihren Abitur steht und sich in Jo verguckt.
Am Ende ändert sich so einiges für die vier....

Ein sehr schöner Frauenroman, der von Alltagsdingen erzählt und gespickt ist mit einem Familiengeheimnis. Das Buch ist leicht vorhersehbar, aber trotzdem lohnt es sich es zu lesen. Es hat Witz, macht Spaß und man kann gut dabei gut abschalten und die Geschichte einfach nur genießen.


Fazit
Das Buch hat mir ein paar wunderschöne Lesestunden beschert. Ich hätte gerne noch mehr erfahren von den Mädels. :)

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