[Rezension] Michael Green - Stunde Null

Klappentext:  

Was würdest Du tun, wenn Du der letzte Mensch auf Erden wärst?

Mark Chatfield hält seine sterbende Frau im Arm. Sie blutet aus Mund und Nase. Die anderen Passagiere des Fluges haben ähnliche Symptome. Einer nach dem anderenstirbt.
Ein gefährliches Super-Virus verbreitet sich rund um den Globus. Es tötet Tausende an einem Tag. Millionen in einer Woche. Es löscht die ganze Menschheit aus.
Nur Mark und seine Kinder scheinen immun zu sein. Sind sie die letzten Menschen auf der Erde? Auf der Suche nach Überlebenden stoßen sie auf etwas, das noch viel grausamer ist als die tödliche Krankheit...

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Hm, also so wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht.

Der Anfang ist ganz klasse: Als sie in Neuseeland wieder landen, wird ihr Flugzeug sofort unter Quarantäne gestellt. Seine Frau stirbt, noch bevor sie das Flugzeug verlassen. Einige Crewmitglieder sind während des Fluges gestorben. Die Passagiere und Crewmitglieder werden in getrennten Zelten untergebracht. Handys und Telefonen gehen nicht bzw. werden gestört. Und Mark fällt recht schnell auf: Er hatte eine leichte Grippe, zeigte danach aber keine anderen weiteren Symptome.

Das ruft die Amerikaner auf den Plan. Sie wollen ihn mitnehmen. Aber er flüchtet vorher. Schafft es zu seinen Kinder, Steven und Jane plus Enkel, und flieht dann mit ihnen. Sie nehmen Marks Yacht und tuckern ein paar Monate auf dem Meer umher. Als sie wieder an Land gehen, sind sie die einzigen Überleben...

Sie richten ihr Leben dann ganz gut ein. Suchen Marks Bruder Christopher plus Familie. Die haben auch alle überlebt. Scheint irgendwas in ihren Genen zu sein. Mark und Steven beschließen dann nach England zu segeln um anderen Familienmitglieder zu suchen. Sie gehen davon aus, das die auch überlebt haben.

Bis hierhin ist das Buch super. Dann wird es merkwürdig.

In England finden sie die Familien, fünf an der Zahl, allerdings leben die nicht so einträchtig zusammen, wie die in Neuseeland. Sondern eine Familie herrscht und die anderen vier sind die Bauern/Diener, wie auch immer man es nennen will. Das sind 39 Leute sie sich von 5 Leuten unterjochen lassen. Gut, die haben Waffen, aber die besaufen sich auch viel abends, da könnte man sie doch leicht überwältigen...

Aber das machen sie nicht. Haben ihr Schicksal akzeptiert. Nennen den Anführer Seine Lordschafft und die Söhne werden mit Sir angesprochen. Regelverstöße werden mit Brandmarken geahndet. Und wenn man drei hat, wird man geköpft.

Mark und  Steven kommen da natürlich auch nicht so schnell weg. Haben auch sehr schnell Brandzeichen. Aber sie planen ihre Flucht und wollen min. acht Leute mitnehmen...

Der Anfang war super, der Mittelteil merkwürdig (für mich nicht nachvollziehbar), das Ende hat es wieder etwas (aber nur ein bißchen) rausgerissen, aber unbedingt lesen muss man es nicht. Zumindest nicht ab England.

Bloodline-Trilogie
Band 1: Stunde Null
Band 2: Der Jüngste Tag
Band 3: ??

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