[Rezension] John Verdon - Schließe deine Augen

Klappentext:

Raffiniert - rätselhaft - mitreißend

Am Tag der Hochzeit beginnt das Grauen. Jillian, die junge Braut eines renommierten Psychiaters, wird auf groteske Weise enthauptet. Der mutmaßliche Täter ist wie vom Erdboden verschluckt. In ihrer Not beauftragt die Mutter des Opfers Dave Gurney, und wieder geht der pensionierte Top-Ermittler auf Verbrecherjagd. Schnell wird klar, dass Jillian nicht das einzige Opfer war - und dass nicht nur Gurneys eigenes Leben in höchster Gefahr ist.

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Ein knappes Jahr ist seit Gurneys letztem Fall vergangen. Es hat sich daheim alles wieder so einigermaßen normalisiert zwischen ihm und seiner Frau. Beim letzten Mal hat er ja nicht nur sich in Gefahr gebracht...

Dann ruft Jack Hardwick an und vermittelt Gurney einen neuen Job. Die Mutter von Jillian, Val Perry, will Gurney engagieren. Als Berater. Ihre Tochter wurde vor vier Monaten ermordet und die Polizei hat noch nichts rausgeworfen. Der (wahrscheinliche) Täter Hector Flores ist wie vom Erdboden verschluckt. Einfach unauffindbar.
Gurney sträubt sich zwar erst - seine Frau ist davon wieder nicht begeistert - aber schließlich will er sich zwei Wochen lang darum kümmern. Er sichtet die Unterlagen, forscht nach und findet in wenigen Tagen mehr raus, als das BCI in den Monaten zuvor. Was aber kein Wunder ist, die bekriegen sich lieber selber als den Fall zu lösen. Rodrigez und Blatt sind der Meinung, alle mexikanischen Einwandere im Umkreis von 70Meilen sollen befragt werden. Irgendeiner wird Flores schon kennen. Hardwick will neue Ansätze nachgehen. Er wird vom Fall abgezogen und später noch suspendiert.

Und während Gurney an den Fall arbeitet und sein Verhältnis zu seiner Frau wieder etwas schwierig wird, meldet sich seine Galeristen wieder. Er hatte im letzten Jahr Bilder von Serienmörder per PC gemalt und jetzt will ein Sammler 100.000Dollar für ein Bild bezahlen. Er will sich mit Gurney zum Mittagessen treffen. Nach dem Treffen kann sich Gurney an nichts mehr erinnern. Er wacht in seinem Auto auf der Beifahrerseite auf. Vor seiner alten Highschool und er hat keine Ahnung, wie er dahin gekommen ist...

Meine Meinung
Ich fand den zweiten Teil genauso gut wie den ersten.
Gurney deckt die Geschichte, wie es zu Jillians Ermordung kam, so nach und nach auf. Jack hatte den Fall als Zwiebel mit vielen Schichten bezeichnet und so ist es auch. Hector Flores ist nicht der, für den man ihm hält. Jillian ist alles andere als die unschuldige Braut die geköpft wurde und auch ihr Eheman, ist nicht der harmlose Nachbar von nebenan.

Das einzige was mich nervt, ist die Beziehung zwischen Gurney und seiner Frau. Das sie immer so dagegen ist, wenn er sich einmal im Jahr um einen Fall kümmert. Er ist Polizist und kein Gärtner. Er kann nicht den ganzen Tag nur was im Garten machen oder die wunderschöne Landschaft bewundern. Er muss auch sein Gehirn Futter geben. Kann nicht nachvollziehen, das sie das nicht versteht.

Fazit
Wieder ein ziemlich spannendes Buch. Trotz 650 Seiten hat man es schnell durch.

David Gurney
Band 1: Die Handschrift des Todes
Band 2: Schließe deine Augen
Band 3: Gute Nacht

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