[Rezension] Aileen P. Roberts - Die Zeit der Sieben

Klappentext: 

Sieben Schwerter, sieben Auserwählte, sieben Freunde. Der Kampf gegen die dunklen Mächte beginnt

Ihr Schicksal ist seit fünftausend Jahren miteinander verbunden, als der Kriegsgott Thondra sie auserwählte: die Sieben, die die Welt vor dem Zerbrechen retten sollen. Immer weider werden sie wiedergeboren, um gegen das Böse zu kämpfen, doch bisher konnten sie die dunklen Mächte nie ganz besiegen. Auch Rijana, das Bauernmädchen, und Ariac, der Steppenjunge, könnten Kinder Thondras sein. Zumindest scheinen sie füreinander bestimmt zu sein. Doch erst an ihrem siebzehnten Geburtstag werden sie eines der magischen Schwerter berühren, wird sich zeigen, ob die Zeit der Sieben gekommen ist…

.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.

Es sind inzwischen über tausend Jahre vergangen, als die letzten Kinder Thondras geboren wurden. Die letzte Schlacht haben sie verloren, weil einer der ihren zum Verräter wurde.
Von ihren Schwertern sind nur noch fünf da. Drei sind auf der Insel Camasann und zwei hat König Scurr in Ursann.

Brogan, ein Zauberer von der Insel Camasann, zieht wieder durch die Lande und sucht Kinder ab sechs Jahren, die ausergewöhnlich gut mit dem Schwert umgehen können. Diese nehmen sie dann mit, unterichten sie und in dem Jahr wo sie siebzehn werden, zeigt sich, wenn sie ein Schwert der Sieben berühren, ob sie einer der Sieben sind.

Ariac, zwölf Jahre alt und ein Junge von Steppenvolk der Arrowann, zeigt viel Talent und Brogan nimmt ihn mit, obwohl er absolut dagegen ist. Er ist schließlich der Sohn das Anführers. Aber sein Vater überredet ihn mitzugehen. Und auch Warga, eine Wahrsagerin, sagte Ariac, das sein Schicksal eng mit dem der Sieben verbunden ist. Er will das alles nicht wahrhaben. Er hofft, mit siebzehn wieder in die Steppe zurückkehren zu können.

Knapp 25 Kinder hat Borgan schon gefunden. Alle behandeln Ariac schlecht, weil er ein Wilder ist. Nur Rijana, neun Jahr, die später noch dazu kommt, behandelt ihn freundlich. Die beiden freunden sich an. Er beschützt sie gegen die anderen Kinder, die sie immer ärgern, weil sie mit dem Wilden befreundet ist. Ariac verspricht ihr, sie immer zu beschützen.

Bevor sie jedoch in Camasann ankommen, werden sie überfallen von den Blutroten Schatten, Krieger aus Ursann. Ariac sagt Rijana, sie soll sich verstecken. Er kämpft, aber die Krieger sind zu stark. Sie nehmen alle Kinder mit nach Ursann.

Rijana wächst zusammen mit anderen Kindern in Camasann. Wird ausgebildet, lernt auch schrieben und lesen. Sie findet Freunde: Falkann, Tovion, Rudrinn und andere. Ihr ergeht es gut.
Ariac muss in Ursann einiges durchmachen: Er lässt sich nicht so einfach brechen und sein Ausbilder bestraft ihn dauernd mit Essentzugs, Nachtwache, Folter, Kerker.

Nachdem sich Falkann als einer der Sieben herausstellt, nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Und in einer Schlacht trifft Ariac wieder auf Rijana. Beide stehen auf gegenerischen Seiten....

Meine Meinung

Die Geschichte ist leicht vorhersehbar. Man weiß sehr schnell, wer die Sieben sein werden. Und auch manchmal werden wichtige Ereignisse sehr schnell erzählt. Zum Beispiel: ein Angriff auf das Schloss mit vielen Toten war auf zwei Seiten abgehandelt.

Und man muss sich an ihre Art zu schreiben erst gewöhnen. Das merkte ich schon bei ihrer Weltennebel-Trilogie. Er wirkt manchmal wie eine Aufzählung von Fakten ohne Emotionen. Man würde sich wünschen mehr darüber zu erfahren, was in den Leuten vorging.
Das ist vor allem am Anfang so. Später, wenn Rijana und Ariac auf der Flucht sind, ist es sehr viel besser. Flüssiger zu lesen. Als ob sie sich erst einschreiben musste. :)

Fazit
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, kann  man eine wunderbare Geschichte genießen über Liebe, Verrat, Wiedergeburt und als Zugabe: Das Ende der Welt.

Thondras Kinder
Band 1: Die Zeit der Sieben
Band 2: Am Ende der Zeit


Mein Lieblingszitat aus dem Buch
   "Es gibt eine uralte Legende beim Steppenvolk, dass, wenn die Menschen sich zu sehr gegen die Natur stellen und die Völker verfeindet sind, Valwahir erscheint und das Ende der Welt ankündigt. Die Berge werden Feuer speien, die Meere sich erheben, und dann, dann soll der Beginn eines neuen Zeitalters anbrechen."
    "So wie damals, als der lange Winter anbrach?", fragte Rijana atemlos.
  Warga schüttelte den Kopf. "Der lange Winter war dagegen ein Kinderspiel. Nein, es wird alles zerstört, damit es wieder neu entstehen kann."

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen