[Rezension] Eliza Bauer - Der Morgen, den ich fürchte




Autorin: Eliza Bauer
ASIN: B072QV675W
Preis: € 2,99 [D]
Einband: ebook
Seitenanzahl: 101

Meine Wertung: Highlight

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Klappentext

Nach dem Verkauf des Hauses nimmt David auf einem letzten Rundgang Abschied. Sein halbes Leben hat er hier verbracht. Jeder Raum, jeder Winkel, jede Ecke des Gartens birgt Erinnerungen – an schöne und schwere Zeiten, an Freude und Leid, doch vor allem Erinnerungen an Adam, der vor über dreißig Jahren Davids Leben auf den Kopf gestellt hat.
Als sie sich Mitte der 80er Jahre auf der Einweihungsfeier begegnen, ahnt David noch nicht, dass aus der zögerlichen Freundschaft zu dem Mann, der das Haus entworfen und gebaut hat, mehr werden könnte – falls David den Mut findet, sein altes Leben hinter sich zu lassen und seinem Herzen zu folgen.

Der Morgen, den ich fürchte erzählt von Veränderungen, Träumen und dem Mut, den es erfordert, sich gegen gesellschaftliche Konventionen und die Wünsche der eigenen Familie zu stellen, um persönliches Glück zu finden.
Warnhinweis: Enthält einen verstockten Anwalt, einen lässigen Architekten, pastellfarbene Sakkos, bunte Cocktails, einen Hund mit Buddelmanie und Sex zwischen Männern.
Nicht enthalten sind Explosionen, Actionszenen und Drama, dafür jede Menge Melancholie, heiße Sommernächte und eine Überdosis Gefühl.


Erster Satz

"Die Morgensonne fällt durch die mannshohen Fenster des Wohnzimmers und zeichnet ein Muster aus warmen Licht und freundlichen Schatten auf das Parkett."

Inhalt

David nimmt Abschied von dem Haus, in dem er über dreißig Jahre lang lebte. Zusammen mit Adam, der das Haus entworfen hat. Er erinnert sich, wie sie sich auf der Einweihungsfeier des Hauses kennen lernten...

Meine Meinung

Eine wunderschöne Geschichte!!

Sie geht einen richtig unter die Haut. Vor allem in den ersten Kapiteln, wo noch nicht klar ist, ob Adam noch lebt, da David ihn in der Gegenwart zuerst nicht erwähnt. Da liest man Zeile um Zeile und hofft und bangt, er soll doch endlich auftauchen - was er dann auch macht. Zum Glück! Ansonsten hätte ich noch mehr Taschentücher beim lesen gebraucht.

In jeder Zeile fühlt man, wie sehr David dieses Haus liebt und das es ihm unheimlich schwerfällt Abschied zu nehmen. Auch wenn es die richtige Entscheidung ist. Da er und Adam immer älter werden und es ihnen einfach immer schwerer fällt, sich darum zu kümmern. Aber mit dem Haus sind so viele Erinnerungen verbinden: hier haben sie sich kennen gelernt, sind sich näher gekommen, haben sich ineinander verliebt, hat David beschlossen, einen anderen Weg einzuschlagen, wie den den seine Familie für ihn vor sah usw. Das loszulassen, ist nicht so leicht und das liest man in jeder Zeile.

Ich habe jede Zeile von dieser Novelle geliebt und werde sie wieder lesen.
Eine wunderschöne Liebeserklärung von David an seinem Partner und ihrem Haus.

Wer übrigens noch mehr von David & Adam lesen möchte, sollte den Newsletter auf Eliza´s Seite abonnieren. Da gibt es nämlich eine kleine weitere zuckersüße Szene mit den Beiden: "Der Abend, an dem wir uns lieben". Süß und wunderschön! :)

Fazit

Eine wunderschöne Geschichte!!
Absolut lesenswert!


Vielen lieben Dank an die Autorin Eliza Bauer für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße, Sabrina

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