[Rezension] Hjorth & Rosenfeldt - Die Menschen, die es nicht verdienen



Autor: Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3738653366
Preis: € 19,95 [D]
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 538
Reihe: Ein Fall für Sebastian Bergman (5/5?)
Meine Wertung: Highlight

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Klappentext

Er ist hochintelligent.
Er liebt die Herausforderung.
               Aber reicht das aus,
um Leben zu retten?

Gerade noch hatte Mirre den Erfolg vor Augen, jetzt ist der Star einer Dokusoap tot. Hingerichtet, mit einem Bolzenschuss in den Kopf. Seine Leiche findet man in einem Klassenzimmer, an einen Stuhl gefesselt, einen Fragebogen auf den Rücken geheftet. Mirres Leistung: mangelhaft. Er hat nicht bestanden.

Und sein Tod ist nur der Anfang.
Während Kommissar Höglund und sein Team von der Reichsmordkommission nach Spuren in Mirres Umfeld suchen, stößt Kriminalpsychologe Sebastian Bergman auf eine andere Fährte. Jemand spottet über die fehlende Bildung von Menschen, die im Rampenlicht stehen. Die Vorbildfunktion haben sollten, aber keine Vorbilder sind.

Die ihren Erfolg nicht verdienen.
Sebastian will den Mörder aus der Reserve locken und ihn mit seinen eigenen Mitteln schlagen. Ein tödlicher Fehler...

Erster Satz

"Sehr geehrter Herr Chefredakteur Källman, schon seit vielen Jahren lese ich ihre Zeitung, zu Beginn die gedruckte Ausgabe, seit einigen Jahren aber auch im Internet."

Inhalt

In kurzen Abständen werden zwei Menschen ermordet, die "berühmt" waren durch Auftritte in Doku-Soaps. Die Leichen findet man in Klassenräumen, hingerichtet mit einem Bolzenschußgerät und einen Zettel auf dem Rücken, das sie durchgefallen sind...

Meine Meinung

Genial!

Ich liebe die Sebastian Bergmann Bücher und dieses ist wieder richtig, richtig gut. Ein super spannender Fall, der auch zum nachdenken anregt. Der Mörder stellt Leute an den Pranger, die durch Dokusoaps usw. berühmt wurden und für ihn dadurch schlechte Vorbilder sind, da sie ja nicht wirklich was können.

Diesen Test, den er mit ihnen macht, beweist es. Er stellt ihnen sechzig Fragen zur Allgemeinbildung und nur zwanzig richtige Antworten braucht man zum bestehen. Das schaffte die wenigsten. Ich hätte gerne die komplette Fragenliste gewusst, so zum testen, wieviel ich davon weiß. Ohne Google Wikipedia usw. zu benutzen versteht sich. *gg*

Bei der Reichsmordkommission ist es auch schwierig. Vanja weiß jetzt, das Sebastian ihr Vater ist. Torkel würde Sebastian kündigen, wenn Vanja das möchte, aber erstmal arbeiten sie weiter zusammen. Sebastian beobachtet Billy. Wegen dem, was er in seiner Hochzeitsnacht tat, macht er sich ziemlich Gedanken und versucht ihn zu überzeugen, sich Hilfe zu holen. Torkel trifft durch den Fall, eine alte Jugendliebe wieder. Genau in dem Moment, in dem Ursula beschließt, Torkel zu verführen. Sie liebt ihn nicht, ist aber das Alleinsein satt. Ist also einiges los bei denen. :)

Und wie man es gewohnt es, ist das Ende wieder ein ganz gemeiner Cliffhanger. Nicht unbedingt überraschend, da es die ganze Zeit daraufhinsteuerte, aber trotzdemfies und gemein. *grummel*

Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Band. Ist bis jetzt aber immer noch nichts angekündigt. *seufz*

Fazit

Genialer fünfter Teil der Reihe. :)


Die Fälle des Sebastian Bergman
Band 1: Der Mann, der kein Mörder war
Band 2: Die Frauen, die er kannte
Band 3: Die Toten, die niemand vermisst
Band 4: Das Mädchen, das verstummte
Band 5: Die Menschen, die es nicht verdienen

 Vielen lieben Dank an Wunderlich Verlag für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße, Sabrina

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