[Rezension] Sibylle Baillon - Schwestern im Sturm




Autorin: Sibylle Baillon
Verlag: dotbooks 
ISBN: 978-3-95824946-2
Preis: € 5,99 [D]
Einband: ebook
Seitenanzahl: 307
Meine Wertung: 4 Federn

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Klappentext

Drei Schwestern - drei Schicksale: Der Historische Roman „Schwestern im Sturm“ von Sibylle Baillon jetzt als eBook bei dotbooks.

Frankreich, zur Zeit der Bauernaufstände: Um sie vor dem drohenden Hungertod zu retten, verschafft der Bauer Cotin seinen drei Töchtern eine Anstellung in Paris. Während Madeleine und Marianne in gut gestellten Häusern unterkommen, muss Jeanne vor den Misshandlungen ihres schmierigen Dienstherrn fliehen. Ganz auf sich allein gestellt, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und baut sich Schritt für Schritt eine eigene Zukunft auf. Immer wieder führt das Schicksal die drei Mädchen in die Nähe der anderen – doch nie treffen sie aufeinander. Trotzdem geben Marianne, Madeleine und Jeanne die Hoffnung nicht auf, sich wiederzufinden. Doch dann bricht die Revolution aus und stürzt das Land ins Chaos …


Erster Satz

"Der kalte Herbsttag ging seinem Ende zu."

Inhalt

Jeanne und ihre Schwestern werden von ihren Eltern nach Paris gebracht, da sie sie nicht mehr ernähren können. Während es Madeleine und Marianne ganz gut treffen, hat die zehnjährige Jeanne ziemlich Pech. Sie landet bei einen Krämer, der sich an sie vergehen will. Sie kann fliehen und wird von Claire, eine Dirne, aufgenommen...

Meine Meinung

Mir gefiel der Roman.
Die Geschichte beginnt 1782 und endet 1793.

Jeanne, die Jüngste trifft es am schlimmsten: Sie landet bei einen, der sich erst an sie vergehen will und dann ins Bordell stecken möchte. Sie kann fliehen und schafft es erst als Bauchladenverkäuferin, später im eigenen Geschäft ganz gut über die Runden zu kommen. Doch der Krämer von damals, hegt immer noch ein Groll gegen sie.

Madeleine kommt zu einer Schneiderin. Am Anfang ist es auch alles nicht so rosig, aber recht bald kann sie sich da behaupten und ist für die Hüte, der Damen der Gesellschaft, zuständig.

Marianne trifft es am besten. Sie kommt ins Hause der Familie Necker und soll deren Tochter Anne-Louise als Gesellschafterin dienen. Die beiden werden gute Freunde.

Mir gefiel das Buch, allerdings wurden mir die Geschichte bzw. Geschichten, da die drei Schwestern sich ja alleine durchschlagen müssen, nur zu schnell erzählt. Es waren praktisch immer nur kurze Ausschnitte aus den einzelnen Jahren die zusammen gefügt wurden. Das schmälert den Lesefluss zwar keinesfalls, aber so richtig in die Tiefe ging es nicht. Besonders da nebenbei noch ein paar andere Handlungsstränge erzählt wurden.

Nebenbei tauchen auch bekannte Persönlichen wie Napoleon Bonaparte oder Marquise de Sade auf. Beiden läuft Jeanne immer mal wieder über den Weg. Durch Madeleine, die bei den Neckers lebt, erfährt man auch einiges was politischen gerade passiert. Und bekannte Eckdaten der Französischen Revolution erlebt man auch mit. Das war wieder sehr schön. :)

Fazit

Ein guter historischer Roman, der zur Zeit der Französischen Revolution spielt.


 Vielen lieben Dank an die Autorin Sibylle Baillon und den Verlag dotbooks für das Rezensionsexemplar.


Liebe Grüße, Sabrina

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