[Rezension] Tharah Meester - Der Inbegriff von Biederkeit




Autorin: Tharah Meester
ASIN: B06XP4ZQ1Y
Preis: 4,99
Einband: ebook
Seitenanzahl:

Meine Wertung: Highlight

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Klappentext

Drystane Marshall, Ascots vorzüglichster und tollkühnster Zeitungsschreiber, lässt nichts zwischen sich und eine gute Story kommen. Als die Geliebte eines zwielichtigen Politikers ermordet wird, ist er wie stets der Erste am Tatort. Sein journalistischer Eifer stößt jedoch auf die verschränkten Arme Donatien Giancovellis, der ihn in seiner gewohnt schroffen Art an der Ausübung seiner Pflichten hindert. Damit nicht genug, vermutet Drystane hinter dessen Verhalten noch viel durchtriebenere Motive. Ist der biedere Detective Sergeant etwa mit dem Geheimbund verbandelt und wartet nur darauf, ihn im richtigen Augenblick aus dem Weg zu schaffen?
Während er sich bemüht, die Wahrheit herauszufinden, muss er sich eingestehen, dass er sich der geheimnisvollen Ausstrahlung des stummen Polizisten nicht entziehen kann und es auch gar nicht will.

Erster Satz

"`Pferdedreck, das darf nicht wahr sein!´"

Inhalt

Drystane Marshall ist genervt, er war zwar rechtzeitig an einem Tatort, aber die Polizei und damit auch Donatien Giancovelli sind schon da und er wird von Giancovelli mal wieder weggejagt. Ohne vernünftige Story natürlich. Beim nächsten Einsatz lässt sich Drystane aber nicht verscheuchen und löst eine Katastrophe aus...

Meine Meinung

Ich LIEBE dieses Buch!

Wer "Der Tischler und sein Stutzer"  gelesen hat, dem sind Drystane & Donatien schon ein Begriff, da sie als Nebenrolle, naja, schon etwas größer, dort eine Rolle spielten. Und nach dem Ende dieses Buch hatte ich mich gefragt: Was läuft da zwischen den Beiden? Die Autorin hat jetzt die Antwort geliefert und den Beiden eine ganz wundervolle Geschichte geschenkt.

Um diese Geschichte zu verstehen, muss man nicht zwingend vorher "Der Tischler und sein Stutzer"  gelesen haben... Ach Quatsch, was erzähle ich da, ihr müsst das vorher lesen!! So macht des Lesen dieser Geschichte viel mehr Spaß! :)

Ihr fangt am besten bei "Der Liebreiz einer Hyacinthe" an (Da spielt der Geheimbund schon eine Rolle und als Einstieg in die Stadt Ascot, ist das Buch richtig gut!), dann macht ihr weiter mit  "Der Tischler und sein Stutzer" (um Drystane & Donatien schon mal kennen zu lernen) und dann, weil es so schön ist, noch als Bonbon "Der Zuckerbäcker und sein Seidenreiher".

Wenn ihr die drei Bücher alle durch habt, seit ihr bestens auf diese Geschichte vorbereitet und könnt sie richtig genießen. Dann könnt ihr auch an Stellen grinsen, an denen ihr das nicht könntet, wenn Euch die drei Bücher unbekannt wären. Das wäre sehr schade. Wirklich. :)

Drystane ist Journalist aus Leidenschaft und macht sich mit seiner Art immer wieder Feinde. Er steht total auf Tee, vor allen Mirabellentee, liebt Süßes, verkneift es sich momentan aber, da er abnehmen möchte. (Ehrlich gesagt, sollte er wieder zu nehmen, da er ziemlich dünn geworden ist und auch öfter umkippt. Auch wenn "dünn sein" gerade Mode ist in Ascot, übertreibt er ganz schön.) Außerdem redet er ununterbrochen. Sein Mund steht nie still.

Donatien kommt aus dem Stakreich und hat schon einiges Schlimmes durchgemacht. Die wichtigste Person für ihn ist sein Hund Gero. Er redet gar nicht, da er stumm ist, aber er kann sich durch Gebärdensprache verständlich machen. Drystane kann die Zeichen auch und versteht seine Deutungen. Außerdem können sie so wunderbar streiten. Und das tun sie. Ausgiebig. *gg*

Im Laufe der Geschichte wird deutlich, das beide sich zueinander hingezogen fühlen, es dauert aber eine Weile, ehe sie sich das gegenseitig eingestehen. Auf ihren Weg dorthin, gibt es aber eine spannende Geschichte zu lesen, da es ja noch den Geheimbund gibt. *gg*

Sperling ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ein kleiner knapp zehnjähriger Junge, der auf der Straße lebt und den Drystane immer einspannt, wenn er Information braucht.

Fazit

Eine schöne & spannende Geschichte aus Ascot.
Drystane & Donatien sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Lasst sie Euch nicht entgehen!!! :)


Zitat, 65%:

"Drystane sank aufgrund seines aufkommenden Schwindels gegen Donatien. Dieser hielt ihn zuverlässig und drückte ihn an seine Brust, in der sein Herz zu rasen schien. In den Sprachen, die er kannte, gab es keine Worte für das hier - für das Gefühl, das Donatien in ihm auslöste, wenn er ihn küsste."

Ascot Crime and Drama

Kommentare:

  1. Ich kann Deiner Begeisterung nur absolut zustimmen. Herrlich mitreissend, Deine tolle Rezension. Ich hab sie gleich mal bei meinem eigenen Begeisterungsausbruck verlinkt :-)

    LG Gabi

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    1. Hallo Gabi,

      Dankeschön. :)

      Hihi, anders kann man auf diese Geschichte ja gar nicht reagieren. * gg *

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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