[Rezension] Corina Bomann - Sturmherz




Autorin: Corina Bomann
Verlag: ullstein 
ISBN: 978-3-84371395-5
Preis: € 9,99 [D]
Einband: ebook
Seitenanzahl: 528
Meine Wertung: 5 Federn

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Klappentext

Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich auch verstehen und lieben lernt.

Erster Satz

"Ein heftiger Windstoß traf das Fenster und übertönte die Musik aus dem Küchenradio."

Inhalt

Seit ihrem 11. Lebensjahr hat Alexa ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese hatte jetzt einen Schlaganfall und Alexa kehrt zurück nach Hamburg. Sie muss sich damit auseinander setzten, ob die als Betreigerin für ihre Mutter eingesetzt werden möchte, überlegen, was mit der Buchhandlung ihrer Mutter geschieht und außerdem erfährt sie von Richard Henderson, einen Schriftsteller und alten Freund ihrer Mutter, das diese mal ein ganz anderer Mensch war...

Meine Meinung

Ein sehr schöner Roman.

Dabei wollte ich am Anfang das Buch gar nicht lesen. Der Klappentext klang jetzt nicht so vielversprechend, aber ich fand das Cover so schön. Und die Geschichte hat sich dann doch als viel interessanter dargestellt wie zu Anfang gedacht. :)

Alexa, inzwischen weit in den Dreißigern, leitet erfolgreich eine Agentur die Lesungen von Schriftstellern organisiert, hat ziemliche Probleme mit ihrer Mutter. Als sie elf war, verstand diese für drei Monate. Als sie wiederkam war sie wie ausgewechselt: Die einst liebevolle Mutter stieß ihrer Tochter weg. Das hat sich bis heute nicht geändert. Was damals war, erfuhr Alexa nie. Jetzt muss Alexa sich damit auseinander setzen, ob sie für ihre Mutter, der sie seit damals egal war, Verantwortung übernehmen möchte oder nicht.

Die Geschichte von Cornelia Petri, Alexas Mutter und Buchhändlerin, beginnt im Jahr vor der Sturmflut in Hamburg. Sie lernte damals den jungen Amerikanern Richard Henderson kennen und verliebte sich in ihn. Doch die Sturmflut brachte sie auseinander.

Sowohl Alexas Geschichte wie auch die ihrer Mutter fnad ich sehr interessant und lesenswert. Ehrlich gesagt, konnte ich das Buch schon nach dem Prolog nicht mehr aus der Hand legen. :)

Allerdings muss ich auch gestehen, das Cornelias Gründe, warum sie sich ihrer Tochter gegenüber so verhielt, mir zwar plausibel sind, aber so richtig verstehen werde ich sie trotzdem nicht. Ich fand ihre Entscheidung ziemlich endgültig und ihrer Tochter gegenüber auch nicht fair. Sie konnte am wenigsten dafür und wurde (fast) am meisten dafür bestraft.

Fazit

Ein sehr schöner Familienroman mit Geheimnissen. :)


 Vielen lieben Dank an Verlag ullstein und NetGalley für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße, Sabrina

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