[Rezension] Charles Jackson - Die Niederlage



Autor: Charles Jackson
Verlag: Männerschwarm 
Originaltitel: The Fall of Valor
ISBN: 978-3-86300-209-1
Preis: € 22,00 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304

Meine Wertung: 5 Federn

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Klappentext

John Grandin ist ein erfolgreicher Hochschullehrer mit Eheproblemen. Ein Urlaub auf Nantucket ohne die Kinder soll frischen Wind in die Beziehung bringen. Es ist Juni 1943, Amerika befindet sich seit zwei Jahren im Krieg, und Nantucket ist voller Soldaten auf Heimaturlaub.
Schon auf der Überfahrt zur Insel lernt Grandin zufällig Cliff Haumann, einen jungen Captain der Marines, und weicht ihm von nun an nicht mehr von der Seite. John ist vom naiven Charme des Offiziers bezaubert und merkt viel zu spät, in welche Richtung sich seine Gefühle entwickeln.

Erster Satz

"Wie sie es ihm in ihren letzte Brief aufgetragen hat, der am Morgen eingetroffen war, ging John Grandin von Raum zu Raum und zog die Rollos hinunter."

Inhalt

John Grandin und seine Frau Ethel wollen im Urlaub auf Nantucket ihre Ehe wieder auffrischen. Doch schon auf der Hinfahrt lernen sie den Captain Cliff Haumann kennen. Zusammen mit ihm und seiner Frau verbringen sie einige Tage und John ist immer mehr von Cliff fasziniert...

Meine Meinung

Ein wundervolles Buch!

Das Buch spielt (und wurde geschrieben) in den vierzigern Jahren des letzten Jahrhunderts. Auf deutsch erschien er erst letztes Jahr. Ich bin zufällig darüber gestolpert und musste es lesen. :)

Erzählt wird die Geschichte von Ethel und John Grandin. Beide sind schon seit einiger Zeit miteinander verheiratet und habe zwei Söhne.

Ethel liebt ihren Mann und will ihn zur Rede stellen im Urlaub, wie er sich das vorstellt, wie es weiter gehen soll. Sie will wieder von ihm beachtet werden.
John weiß, das er seine Frau vernachlässigt, er hat vor, es wieder in Ordnung zu bringen, doch schon auf der Fähre zum Urlaubsort gerät sein Vorhaben ins wanken.

Es ist fasziniert zu lesen, wie John sich nach und nach eingesteht, das er für Cliff Gefühle hat und wie er sich damit auseinander setzt ist bildhaft beschrieben. Aber auch Ethel bleibt nicht blass, mit ihren ganzen Gedanken und Gefühlen, ist sie für den Leser sehr greifbar.

Und während John zu seien Gefühlen steht, ist Cliff da anders: Er ist nicht so einer. So einer der auf Männer steht. Allerdings sendet er sehr widersprüchliche Signale und sucht auch dauert die Nähe von John.

Fazit

Es war ein wundervolles Buch und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Lohnt sich!

P.S.: Man sollte sich aber im Hinterkopf behalten, das es in den vierziger Jahren spielt und daher nicht wirklich positiv endet!


Liebe Grüße, Sabrina

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