[Rezension] Blake Crouch - Dark Matter: Der Zeitenläufer



Autor: Blake Crouch
Verlag: Goldman
ISBN: 978-3-442-20512-7
Preis: € 16,00 [D]
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 411
Reihe (Band): nein
Meine Wertung: 5 Federn

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Klappentext

"Bist du glücklich?" Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: "Willkommen zurück, alter Freund." Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt - doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt - was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …

Erster Satz

"Ich liebe Donnerstagabende."
Inhalt

Anstatt eine wichtige Forschung zu betreiben, entschied Jason sich für seine schwangere Freundin. Anstatt für Ruhm und Karriere, entschied er sich für Ehemann, Vater und Lehrer.

Fünfzehn Jahre später wird er auf dem Heimweg vom Pub von einem maskierten Mann überfallen. Dieser zwingt ihn, in ein verlassenes Fabrikgelände zu fahren und betäubt ihn. Als Jason wieder zu sich kommt, ist er in einem ihm unbekannten Labor und jeder der anwesenden Personen ist froh, ihn wieder zu sehen, da er vierzehn Monate verschwunden war. Nur kennt er die Leute nicht, weiß auch nicht wovon sie reden und warum sie so glücklich sind, ihn wiederzusehen. Er flieht zu sich nach hause. Doch sein zu hause ist nicht sein Zu Hause. Falsche Tür, keine Frau und auch kein Sohn...

Meine Meinung

Eine interessante Geschichte.

Jason ist glücklich mit seinem Leben. Er hat eine Frau die er liebt, einen Sohn den er vergöttert, einen guten Job, ein Haus, Freunde, was will man mehr? Doch dann wird er von einen Fremden aus diesem Leben gerissen. Als er wieder erwacht, ist er in einer parallelen Dimension. Hier hat er sich anders entschieden: Er hat keine Frau, er hat auch keinen Sohn, dafür aber eine sehr erfolgreiche Karriere. Doch ist er dadurch glücklicher?

Als Jason wieder versucht nach nach Hause zu kommen, kommt er durch sehr verschiedene Welten. Viele davon besucht er auch, obwohl eindeutig ist, das diese nicht das Chicago sind, in welches er zurück möchte: Total eingeschneit, verseucht, futuristisch oder eine ansteckende Krankheit grassiert. Warum muss er denen dann ein Besuch abstatten? Dadurch riskiert er sein Leben, denn wenn er stirbt, kommt er auch nicht wieder heim zu seiner Frau. Das habe ich nicht verstanden.

Nebenbei erfährt man als Leser auch, was bei ihm daheim los ist. Wie es seiner Frau und seinem Sohn ergeht.

Das Ende hatte ich dann so nicht auf dem Plan gehabt. War überraschend, aber nicht schlecht, sondern echt gut.

Mich hat das ein bisschen an Sliders erinnert. Eine Serie aus den Neunzigern, wo die Leute durch ein Tor in parallelen Dimensionen gelangen konnten und am Ende dann nur noch versuchten wieder nach Hause zu kommen. :)

Fazit

Eine interessante Geschichte mit einem überraschedem Ende.



Zitat, Seite 127:
"Es ist ein surrealer Moment. Seit ich in dem Labor wieder zu Bewusstsein kam, habe ich einen solchen nicht mehr erlebt - ich sitze hier im Bett, im Gästezimmer meiner Frau, die nicht meine Ehefrau ist, und rede mit ihr über den Sohn, den wir anscheinend nie hatten, über das Leben, das nicht unseres war."

Liebe Grüße, Sabrina

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