[Rezension] Mathilda Grace - Drachenherz




Autorin: Mathilda Grace
EAN: 2000033967880
Preis: € 12,95 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 501
Reihe (Band): --
Meine Wertung: 5 Federn

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Klappentext

Die brutale Ermordung seiner Familie macht Dylan Trake über Nacht zum Alleinerben des Trakener-Clans, einem Verbund unzähliger Familien, deren Mitglieder es dank ihrer geistigen Fähigkeiten weit gebracht haben. Als drittes Kind und potenzialfreies Psi-Talent wurde Dylan nie auf eine Rangfolge vorbereitet, doch plötzlich wird von ihm verlangt, die Erbfolge abzutreten und gleichzeitig einen vor Jahren geschlossenen Bindungsvertrag mit dem Wintermeer-Haus zu erfüllen. Dylan, der keinerlei Interesse daran hat Partner eines Gestaltwandlers zu werden, lehnt die Einhaltung des Vertrages ab, da er nicht ihm galt, sondern seinem verstorbenen Bruder. Caleb Wintermeer hingegen besteht auf der Vertragserfüllung und droht mit der Beendigung eines langjährigen Friedens, sollte sich Dylan nicht innerhalb einer Woche in seinem Haus einfinden, um ihre Bindung zu vollziehen.

Erster Satz

"Weiße Särge."

Inhalt

Dylans gesamte Familie wurde ermordet. Er ist jetzt der letzte der Trakes und damit das Oberhaupt der Psi. Allerdings ist er völlig Psi-frei und nicht wie oder schlechter wie ein Mensch. Jedoch hat er wenig Zeit, sich damit auseinanderzusetzten, ein von sein Vater geschlossener Bindungsvertrag führt ihn in das Haus der Wintermeer, die Oberhauptfamilie der Gestaltwandler. Er soll sich mit Jacob Wintermeer verbinden um den Frieden zu sichern...

Meine Meinung

Das Buch ist so ganz anders wie gedacht.

Die Geschichte hat sich nicht ansatzweise so entwickelt, wie man nach dem lesen des Klappentextes vermuten könnte. Ich hatte ja so gedacht, das sie beiden sich zusammen raufen und am Ende glücklich werden, aber da lag ich sowas von falsch. Allerdings war das jetzt nicht schlecht. Ganz und gar nicht. Nur was völlig anderes. :)

Nach dem letzte Krieg hat sich Welt aufgeteilt in Normale (Menschen), Gestaltwandle rund Psi. Jedes Volk lebt praktisch für sich. keiner möchte mit den anderen etwas zu tun haben und Verbindungen untereinander sind auch verboten. Aber es gibt da diesen Bündnisvertrag, nachdem der Erbe der Trakes sich mit dem Erben der Wintermeers verbinden muss.

Dylan, der die letzten Jahren unter den Normalen verbrachte, da er ein potenzialfreier Psi ist, ist von dieser Sache gar nicht begeistert. Nicht nur, das ihm nie jemand beigebracht hat, wie man sich als Oberhaupt benimmt, da er nie für diesen Posten vorgesehen war, muss er sich auch mit dem Bündnisvertrag auseinander setzten. Am liebsten würde er ihn nicht einhalten, aber sein Onkel Adrian (Den Namen fand ich sehr lustig. Siehe Ostküsten-Reihe von Mathilda Grace. *gg*) überzeugt ihn, das es besser wäre, ihn einzuhalten, um den Frieden zu waren.

Caleb, der Alpha der Wintermeers, findet den Bündnisvertrag zwar auch nicht so super, aber seine Erziehung ist es geschuldet, das er auf die Einhaltung besteht. Er gibt Dylan auch die Chance, das sie sich erstmal kennen lernen, bevor die Verbindung geschlossen wird.

Ich mochte die Geschichte sehr, auch wenn sich völlig anders entwickelte. Caleb & Dylan hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Die Liebe kommt auch nicht zu kurz, hallt nur anders wie gedacht. Auch die anderen Charakter waren klasse. Besonders die Zwillinge mochte ich und auch Arvid und Connor. Nur mit Sophie konnte ich nicht viel anfangen. Sie mochte ich gar nicht. 

Das Buch ist mit seinen fünfhundert Seiten nicht gerade dünn. Auch gibt es sehr, sehr viele Personen. Man sollte also beim lesen dran bleiben und nicht zwischendurch pausieren, sonst könnte es sein, das man nicht mehr weiß, wer wer ist. (Ich weiß, wovon ich rede. *gg*)

Fazit

Eine sehr interessante Fantasygeschichte. Wer mal etwas anderes als das übliche lesen möchte, liegt bei der Geschichte genau richtig!


Liebe Grüße, Sabrina

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