[Rezension] Hanni Münzer - Marlene (Hörbuch)


Autorin: Hanni Münzer
Sprecherin: Anne Moll
Verlag: OSTERWOLDaudio
ISBN: 978-3-86952-310-1
Preis: € 24,95 [D]
Hörbuch: ungekürzt
- 2 mp3-CD´s - 14h 37min
Meine Wertung:
2 Federn

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Klappentext

München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges und riskiert immer wieder ihr Leben. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben ...

Erster Satz

"Es war ein wunderbarer Sommer, eingehüllt in Gerüche und Erinnerungen, die sich für immer in ihr Gedächtnis einbrannten."

Inhalt

Da Marlene denkt, ihre Freudnin Deborah sei tot, schließt sie sich in Berlin dem Widerstand an. Sie macht sich zusammen mit Trudi auf den Weg nach Polen. Der Zug, mit dem sie unterwegs sind, hält erst außerplanmäßig unterwegs und dann wird er von Partisanen beschossen...

Meine Meinung

"Honigtot"  fand ich großartig und ich habe somit "Marlene" mit Spannung erwartet. Aber es hat mich enttäuscht. Nach der Hälfte etwa fand ich die Geschichte ziemlich haarsträubend.

Marlene kämpft immer noch für den Widerstand und dabei landet sie von einer Gefangenschaft in die nächste. Entweder kann sich sich überall rausreden, irgendwie kommt sie immer durch, auch wenn man denkt, das geht gar nicht. Dann zwingt ein Graf sie zur Ehe, sie läuft Brunnmeier wieder in der Arme und landet als Prostituierte in Ausschwitz. Achja, nebenbei findet sie sie Liebe ihres Lebens und tötet sie bei dem Versuch, Hilter zu töten.

Sorry, das war mir einfach zu viel. Ich fand die Geschichte sehr unglaubwürdig. Der Anfang der Geschichte war noch ganz okay gewesen. Aber ab Polen bzw. spätestens Ausschwitz fand ich es haarsträubend. Das Ende hat es wieder etwas rausgerissen, auch wenn da sehr, sehr viele Zufälle zusammenspielten. Zu viele. Leider.

Zwischen den Kapiteln gab es immer sogenannte "Kriegssplitter", Zeitungausschnitte und Zitate aus der Zeit des Krieges. Das fand ich sehr interessant und störte auch nicht beim hören. Da war man zwar kurz raus aus der Geschichte, aber das war manchmal echt besser. *gg*

Fazit

Honigtot habe ich geliebt. Von Marlene kann ich das leider nicht behaupten. Die Geschichte ist mir zu haarsträubend. Leider.


Honigtot-Saga
Band 1: Honigtot
Band 2: Marlene

Liebe Grüße, Sabrina

Kommentare:

  1. Puh...was bin ich froh, dass ich noch jemanden gefunden habe, der es genauso empfand wie ich! Ich habe "Honigtod" auch geliebt, aber bei Marlene wae mir vieles viel zu unglaubwprdig und Marlene slebst hatte ja mindestens neun Leben, wie eine Katze ;)
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hallo Martina,

      neun Leben wie eine Katze, das passt zu Marlene. Es war einfach zu viel.

      Ich fand es echt schade. "Honigtot" war so schön. *seufz*

      Ich bin mal gespannt, so wie das Ende ist, kommt ja noch ein dritter Band über Trudi. Bin mir aber noch nicht schlüssig, ob ich das hören werde. Falls es kommen sollte...

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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  2. Schade, dass dich dieser Teil nicht packen konnte. Aber so wie du es beschreibst, habe ich wohl nicht viel versäumt. Hört sich für mich nach Super Woman im 2. Weltkrieg an.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nicole,

      ja, so ungefähr war sie drauf. *gg*
      Das war einfach zuviel, ich fand es echt schade.

      Liebe Grüße,
      Sabrina

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