[Rezension] Abbi W. Reed - Chasing Home: Mit Dir allein



Autorin: Abbi W. Reed
Verlag: LYX

ISBN: 978-3-7363-0485-7
Preis: € 4,99 [D]
Einband: ebook
Seitenanzahl: 225

Meine Wertung: 3 Federn

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Klappentext

Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy – und sein Stiefbruder...

Erster Satz

"Mein Handy läutete zum zweiten Mal, gerade als ich mit einem erschöpften Stöhnen von Mikes verschwitzten Körper glitt."

Inhalt

Lincolns Vater ist gestorben. Da er ihn seit zwanzig Jahren nicht sah, ist es ihm erst egal, aber dann beschließt er doch, zu der Beerdigung zu fahren. In Iowa angekommen muss er feststellen, das sein Vater verheiratet war und einen Siefsohn hat, für den er der Vater war, den Linc nie hatte...

Meine Meinung

Gleich vorweg sollte ich sagen, das bei diesem Buch das Cover ausschlaggebend war, warum ich es lesen wollte. Da kam ich einfach nicht dran vorbei. ^^

Lincs Vater ist tot und er kann nicht wirklich deswegen trauen. Da dieser seit zwanzig Jahren nicht präsent in seinem Leben war, ist das auch nicht verwunderlich. Zu schaffen macht ihm dann auch noch, das dieser für einen anderen Jungen ein besserer Vater war wie für ihn. Und dann entwickelt er auch noch Gefühle für diesen Jungen.

Chase Stiefvater ist tot und er trauert um  ihn. Und dann taucht auch noch Linc auf, der leiblich Sohn von seinem Vater. Chase sieht ihn als Bedrohung und nachdem das Testament verlesen wurde, sieht er sich in seiner Annahme bestätigt.

Die Geschichte erzählt uns Lincoln. Es gab Momentan, da hätte ich mir einen Perspektivwechsel gewünscht, einfach nur um zu verstehen, was in Chase vorgeht. Ich kam manchmal nicht ganz mit, weil er ziemliche Stimmungsschwankungen hatte. Ein falsches Wort von Lincoln und alles lief aus dem Ruder. Das war auf Dauer ziemlich nervig.

Was ich auch schade fand war, das von den anderen Personen mir kaum einer richtig im Gedächtnis blieb. Sicher, da  ist Meg, Chase Mutter und die trauernde Witwe, aber diese steht nur am Rande, so richtig mitspielen durfte sie nicht. Chase und Meg wohnen in einem Haus, aber oft kam es mir anders vor. Als ob sie nur zu Gast ist, da sie nichts mitbekommt, was unter ihrem Dach poassiert.

Die Liebesgeschichte war okay, aber so ganz ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Entweder waren die beiden im Bett oder Chase ist ausgetickt. Fand ich etwas schade.

Fazit

Nette Geschichte, mehr aber nicht.
Das zeigt wieder mal, das ein gutes Cover nicht ein gutes Buch macht. ^^


 Vielen lieben Dank an Verlag Lyx und NetGalley für das Rezensionsexemplar.

Liebe Grüße, Sabrina

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