[Rezension] Melanie Vogltanz - Maleficus

Klappentext: 

Wien 1365: Elyssandria kämpft gegen untote Kreaturen, die Strigoi genannt werden. Sie sind stets hungrig nach Menschenblut, praktisch unverwundbar - und sie vermehren sich rasend schnell. Der schwer zu erringende Sieg über die übermenschlichen Gegner rückt in weite Ferne, als Elyssa selbst von einer Kreatur der Finsternis mit dem schwarzen Blut der Unsterblichkeit infiziert wird. Zwar steigen ihre körperlichen Kräfte und ihre Geschicklichkeit nach der Verwandlung ins Unermessliche, aber zugleich erwacht auch eine dunkle, gierige Seite in ihr, der ihr schwacher menschlicher Geist nichts entgegenzusetzen hat. Mehr und mehr wird sie selbst zur größten Bedrohung für ihre ahnungslosen Begleiter. Kann Elyssa den Kampf gegen die Bestie in sich gewinnen? Eine blutige Tour de Force nimmt ihren Lauf.

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Erster Satz: "Der letzte Hieb ihres Gegners war ihrem Gesicht so nahe gekommen, dass sie geglaubt hatte, den Luftzug des Stahls an ihrer Wange zu spüren."

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Elyssandria ist zusammen mit ihrem Cousin Philipp bei ihrem Großvater Theodore aufgewachsen. Philipp ist inzwischen Kaufman und verheiratet, Elyssa arbeitet bei ihrem Großvater im Gasthaus. Als dies überfallen wird, ist Elyssa die Einzige die das Massaker überlebt. Zur selben Zeit brennt auch das Haus ihres Cousin ab und alle sterben. Zusammen mit Vater Stephanus vom Orden der Dominikaner, der auch Gast in der Taverne war, aber nicht anwesend beim Überfall, verlässt sie die Stadt. Sie gehen zu einem kleinen Dorf, in dem Stephanus mal übernachtete. Dort herrscht eine Grabesstille. Alle der sechzig Bewohner sind tot und begraben - bis auf Christian. Doch in der Nacht werden sie wieder lebendig...

Meine Meinung

Eine interessante und spannende Geschichte.

Elyssandria, die lieber Elyssa genannt werden möchte, ist anders wie die meisten Frauen zu ihrer Zeit. Sie übt sich im Schwertkampf, heimlich mit ihrem Cousin, und ist mit ihren zweiundzwanzig Jahren noch nicht verheiratet und hat dies auch nicht vor. Als sie dann mit den Strigoi Bekanntschaft macht, hilft ihr ihr Training.

Die Geschichte ist schon sehr interessant und ziemlich komplex. Vampire im Wien das 14. Jahrhunderts und Elyysa hat schnell den Erzherzog Rudolf VI. als Zentrum des Bösen ausgemacht. Man sollte beim lesen dranbleiben, damit man alles genau mibekommt und nichts überliest. Das kann schnell mal gehen, da einige Wendungen in dem Buch vorkommen.

Nur kam ich mit den Personen nicht so richtig klar. Elyssa ging so, sie war mir jetzt nicht total unsympathisch, aber in vielen Dingen konnte ich sie nicht verstehen und ihre Handlungen und Taten nicht nachvollziehen.

Christian mochte ich gar nicht. Von Anfang an schon nicht, wo er sich gleich an Elyssa rangeschmissen hatte. Sie richtig konnte ich dieses "Liebesgeschichte" zwischen Elyssa und ihm auch nicht verstehen (zumindest nicht von ihrer Seite her), sie hätte meinetwegen nicht sein müssen.

Vater Stephanus war okay, zwar ziemlich aufgeschlossen für einen Mann seiner Zeit und seines Amtes, aber gut, wenn man Vampiren bzw. Strigoi begegnet und diese eine töten wollen, muss man das auch sein.

Im Großen und Ganzen ist es ein spannendes Buch, beleuchtet den Ursprung der Vampire mal wieder etwas anders. Das machte es interessant. Die Zeit, in der es spielt, macht es auch ziemlich lesenwert. Nur waren mir die Protagonisten wenig sympathisch, deshalb schwanke ich noch, ob ich weiter lesen soll oder nicht.

Fazit
Eine spannende Vampirgeschichte im historischen Wien. Nur kam ich mit den Personen nicht so richtig klar.

Schwarzes Blut
Band 1: Maleficus
Band 2: Mortalitas
Band 3: Mundita

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Autorin: Melanie Vogltanz  | Verlag: Papierverzierer Verlag | ebook | ISBN: 978-3-94454489-2 | Seiten: 480 | Preis: 3,99€ [D]
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Vielen lieben Dank an die Autorin Melanie Vogltanz und dem Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar!
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