[Rezension] Nick Wilgus - Schüttel den Zuckerbaum

Klappentext: Flapsig und immer einen kessen Spruch auf den Lippen: Wiley Cantrell ist laut, rasant und unverschämt. Und das muss er im Tiefsten Süden der USA auch sein, um sich tiefreligiöse Nachbarn und Familienmitglieder gleichermaßen vom Leib zu halten. Ein verkrachter Schriftsteller, lebt Wiley von Lebensmittelmarken, arbeitet für den Mindestlohn und kann sich und seinen tauben Sohn Noah nur mit Mühe über Wasser halten.

Noah ist ein Drogenbaby, mit allen Geburtsdefekten, die dazugehören. Er sieht, wie einsam sein Vater ist und versucht, einen festen Freund für ihn zu finden. Derweil bemüht Wiley sich, Noah eine Beziehung zu seiner inhaftierten Mutter zu ermöglichen, die der Ansicht ist, dass die beste Methode, ein Kind zu füttern, eine Steinschleuder ist. Es ist also nicht überraschend, dass Noah Wileys größter Befürworter wird, als sich Krankenpfleger Jackson Ledbetter aus Boston an Wileys Kasse anstellt und seinen Zuckerbaum in Brand setzt.

Jackson verliebt sich Hals über Kopf in Wileys Sinn für Humor. Und während Wiley in vielerlei Hinsicht das Beste am Süden repräsentiert, verbirgt Jackson ein Geheimnis, dass die neu entstehende Familie bedroht.

Wenn Nord auf Süd trifft, sind kulturelle Missverständnisse vorprogrammiert, und es gibt viel Gelächter und viele Tränen, aber wie sie unten in Dixie sagen: Alles gut.

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Erster Satz: "ES WAR ein heißer Freitagnachmittag in Tupelo, Mississippi, und wie alle anderen geilen, schwulen Kerle, die in der drückenden Junihitze im Ballard Park auf Beutezug waren, tat ich so, als wäre ich weder das eine noch das andere, während um uns herum nichtsahnende Mütter und Väter mit ihren Kindern spielten und durch den Park watschelnde Enten die verfolgten, die dumm genug waren, etwas zu Essen in der Hand zu halten."

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Wiley lebt mit seinem Sohn Noah zusammen. Eigentlich ist Wiley Schriftsteller, aber seine Bücher verkaufen sich nicht gut. Er arbeite als Kassierer, halbtags, in einem Supermarkt. Sie kommen gerade so über die Runden, große Sprünge können sie nicht machen. Dann lernt Wiley Jackson kennen, einen Mann, der nicht gleich wegläuft, nur weil er einen tauben Sohn hat...

Meine Meinung

Das Buch war nicht meins. Mit vielen konnte ich nichts anfangen.

Mit Wileys Art konnte ich nicht viel anfangen. Seine Familie hat mich richtig genervt, sein Bruder, seine Schwägerin, seine Mutter... so richtig mochte ich keinen. Mir waren sie zu aufdringlich, zu homophob und besser wussten sie auch immer alles.

Den einzigen, der mir sympathisch war, war sein Sohn Noah, wegen ihm hat er auch viel auf sich genommen. Zum Beispiel das ganze Theater mit dessen Mutter, die von ihrem Kind gar nichts wissen möchte und trotzdem versuchte Wiley immer wieder, Mutter & Sohn  zusammen zu führen.

Wiley ist ein guter Vater. Er tut alles für seinen Sohn Noah. Dieser ist bzw. war nie ein leichtes Kind. Mit seinen ganzen Problemen, schon von Geburt an, forderte er viel von Wiley, seine ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Zeit. Nebenbei noch ein Mann zu finden, der bleibt und nicht gleich wieder wegläuft, wenn er von Noah erfährt, ist dadurch gar nicht so einfach. Dann lernt Wiley Jackson kennen. Den fand ich interessant, aber man erfährt leider viel zu wenig von ihm.

So richtig Schwierigkeiten hatte ich aber mit der Erzählweise. Die Art und Weise wie Wiley die Geschichte erzählt, mit der kam ich so gar nicht klar, damit konnte ich nichts anfangen.

Wenigsten hat das Ganze ein Happy End, doch noch mehr Bände werde ich nicht lesen.

Fazit
War nicht meine Geschichte.



Der Zuckerbaum
Band 1: Schüttel den Zuckerbaum

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Autor: Nick Wilgus | Verlag: Dreamspinner Press | ebook | ISBN: 978-1-63477-770-4 | Seiten: 365 | Preis: 3,99€ [D]
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 Vielen lieben Dank an den Verlag Dreamspinner Press für das Rezensionsexemplar.
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