[Rezension] Sarah Schäfle - Ildikós Erben

Klappentext: 

Band 2 schließt unmittelbar an die Geschehnisse des ersten Bandes an. Bei der Besichtigung der Basilika entdeckt Madeleine einen Friedhof, den aber nur sie und Thilo sehen können. Beim anschließenden Schwimmbadbesuch erklärt Thilo Jans seltsames Verhalten. Jan stammt aus der gegnerischen Familie, dem Klimó-Clan. Er liebt Madeleine immer noch, konnte dies aber wegen seiner Eltern bisher nicht zeigen. Doch er hat Thilo eine Prophezeiung und einen Stammbaum mitgegeben.

Mitten in der Nacht werden sie davon geweckt, dass alles um sie herum in Flammen steht. Offenbar steckt wieder das schattenhafte Wesen dahinter. Sie fliehen mit dem Zug an den Plattensee, an dem Madeleines Familie einst ein Strandhaus besaß. Sie fahren auf die Halbinsel Tihany. Dort finden sie das Strandhaus und anhand verschiedener Indizien erkennt Madeleine, dass ihre Großmutter dort war. Im Haus finden Thilo und Madeleine ein Büchlein, in dem neben ungarischen Texten ihr Stammbaum niedergeschrieben wurde. Es ist ein Schock für beide, als sie erkennen müssen, dass sie Zwillinge sind. Doch schnell finden sie Gefallen an dieser Vorstellung ...

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Erster Satz: "Der eisige Wind, der durch das geschlossene Gitterfenster drang, machte mir die Veränderung der Jahreszeiten erst bewusst."

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Maddie, Anja und Thilo haben das alte Strandhaus von Maddies Großvater gefunden. Drinnen möchten sie nicht übernachten und beschließen so, im Garten ihr Zelt aufzuschlagen. Vorher besichtigen sie aber noch die alte Basilika, da der Tag noch jung ist. Dabei machen sie eine interessante Entdeckung: Maddie und Thilo sehen Grabsteine. Anja aber nicht...

Meine Meinung

Sie langsam bekommt die Geschichte Struktur.

Thilo und Maddie finden einiges über Vergangenheit heraus und auch Maddies Mutter und Oma tauchen in diesem Band wieder auf. Auch Maddies Ex-Freund Jan, der auch eine größer Rolle in dem ganzen Geschehen spielt, taucht wieder auf. Wenn auch erstmal auf der falschen Seite.

Maddie, Thilo und Anja schlagen sich immer noch durch Ungarn durch und kommen auch gut zurecht. Und das, obwohl sie so gut wie kein Wort ungarisch sprechen. Maddie, deren Vorfahren aus Ungarn kommen, hat das nie als Zweitsprache gelernt. Ihre Mutter empfand das als zu gefährlich. Sie wollte sie aus allem raushalten. Jetzt im nachhinein war das ziemlich unklug, weil ihre Mutter ja nicht wissen konnte, ob Maddie mit der Sache zu tun haben wird oder nicht. Jetzt wäre es sehr hilfreich, wenn Maddie etwas mehr wie "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" auf ungarisch sagen könnte. :)

Und die drei haben immer Glück. Auch wenn sie gefangen genommen werden oder so, dann löst sich das recht schnell wieder in Wohlgefallen auf. Ich fand es manchmal zu leicht, wie sie aus schwirigen Situationen rauskamen.

Im Großen und Ganzen gefällt mir der zweite Band auch ganz gut. Er ist deutlich spannender wie der erste. Allerdings habe ich auch wieder ziemlich lange an den paar Seiten gelesen. Irgendwie zieht es sich bei mir immer.

Fazit
Guter zweiter Teil der Trilogie.



Der Ruf des Turul
Band 1: Im Zeichen des Falken
Band 2: Ildikós Erben
Band 3: Die Macht des Taltós

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Autorin: Sarah Schäfle  | Verlag: Stephan Moll Verlag | ASIN: B01CBIOKCM | Seiten: 254 | Preis: 2,99€ [D]
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Vielen lieben Dank an die Autorin Sarah Schäfle für das Rezensionsexemplar!
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