[Rezension] Corina Bomann - Die Jasminschwestern

Klappentext: 

Was in der Liebe
wirklich zählt...

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

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Erster Satz: "`Nun komm schon!´"

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Melanies Verlobter Robert hatte einen schlimmer Autounfall. Während der Op fiel er ins Koma. Monate später, sein Zustand hat sich nicht verändert, bricht Melanie zusammen. Ihre Mutter empfiehlt ihr einen Aufenthalt bei ihrer Großmutter Marie und Urgoßmutter Hannah. Diese haben ein kleines Modemuseum am Rande einer brandenburgischen Kleinstadt. Dort kann sie etwas zur Ruhe kommen und Hannah erzählt ihr zum ersten Mal ihre Lebensgeschichte, die im Jahre 1917 in Saigon begann als sie Thanh kennenlernte...

Meine Meinung

Dieses Buch beinhaltet zwei Geschichten. Einmal die der Modefotografin Melanie, deren Verlobter im Koma liegt und dann die von Hannah, Melanies Ururgroßmutter.

Die Geschichte von Hannah ist geprägt durch viele Schicksalschläge. Sie ist aufgewachsen in Saigon und freundete dort sich mit Thanh an, einem Mädchen aus der Unterschicht. Als deren Mutter stirbt, nimmt man sie in Hannahs Elternhaus als Küchengehilfe auf. Die beiden fühlen sich wie Schwestern und als Jahre später, Hannah verheiratet werden soll, fliehen beiden. Aber auf ihrer Flucht werden sie getrennt. Hannah landet in einem Freudenhaus in Hamburg und was aus Thanh wurde, weiß sie jahrzehntelang nicht.

Melanie ist zu ihren Großmütter gefahren um zur Ruhe zu kommen und mit der ganzen Sitauation fertig zu werden. Ihr Verlobter Robert liegt seit drei Monaten im Koma. Seitdem war sie jeden Tag im Krankenhaus. Die meisten Arbeitsangebote lehnt sie ab, wenn sie weit weg sind, weil sie nicht von Roberts Seite weichen will. Allerdings hat ihr Körper jetzt gesagt, es ist Schluss und sie hat einen Zusammenbruch hinter sich. Sie muss auch mal an sich denken. Jeden Tag im Krankenhaus hilft weder ihr noch Robert.

Hannahs Geschichte gefiel mir am Besten. Die Erzählungen in Saigon waren wunderschön, ihr Leben in Hamburg schwer, in Berlin war es wieder schön, danach wurde es tragisch in Frankreich. Hannah ist vor vielem weggelaufen. Auch vor ihrer Liebe, wegen ihrer Vergangenheit. Obwohl ich glaube, Laurent hätte sie deswegen nicht verlassen.

Die Geschichte rund um Melanie fand ich nicht so spannend. Melanie war ganz okay, mit Robert konnte ich nicht viel anfangen, da er fast die ganze Zeit im Koma lag konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu ihm aufbauen und die Schwiegermutter war einfach nur unsensibel und furchtbar. Die Frau mochte ich von Anfang an nicht.

Fazit
Ein schöner Roman mit einer wundervollen Geschichte aus der Vergangenheit.

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 Vielen lieben Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Autorin: Corina Bomann | Verlag: Ullstein | ISBN: 978-3-548-28527-6 | Seiten: 541 | Preis: 9,99€ [D]
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