[Rezension] Chris Carter - Die stille Bestie

Klappentext: 
Du vertraust ihm.
Erzählst ihm deine
schlimmsten Geheimnisse.
Doch er ist nicht, was du denkst...

Profiler Robert Hunter vertraut nur wenigen Menschen. Eigentlich nur einen: Lucien Folter, seinem Freund aus Studientagen. Bis dieser plötzlich verschwand. Jähre später kommt ein Anruf: Die Körperteile unzähliger Mordopfer sind aufgetaucht, grausige Trophäen. Angeklagt ist Lucien Folter. Und er will nur mit einem reden: Robert Hunter…

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Erster Satz: "Morgen, Sheriff."

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Robert Hunter ist eigentlich auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub nach seinem letzten Fall. Doch bevor er packen kann, wird er zu seiner Chefin bestellt: Dem FBI ist durch Zufall (ein Unfall) ein Mann in die Hände gefallen, der im Kofferraum eine Kühlbox mit zwei Frauenköpfen spazieren fuhr. Dieser Mann will mit niemanden reden außer mit Robert Hunter. Es stellt sich heraus, das es sich Hunters besten Freund während des Studiums handelt, Lucien Folterv, mit dem er auch zusammen wohnte. Er beteuert, er sei nur der Fahrer des Wagens und hat mit den Köpfen im Kofferraum nichts zu tun...

Meine Meinung

Ein etwas anderer Robert Hunter.

Im Vorfeld erklärt der Autor, das dieses Buch anders ist wie seine anderen Bücher. Und das ist es auch in vielerlei Hinsicht. Zum einen ermittelt Hunter hier nicht für die Polizei von New York, sondern wird vom FBI zu einem Fall hinzugezogen. (Da Folter drauf besteht, hatten diese gar keine andere Wahl.) Zum anderen kommt sein Partner Carlos Garcia nicht vor. Er wird auch am Anfang nicht mal erwähnt, nur irgendwann in der Mitte fällt mal sein Name im Zusammenhang mit Kaffee trinken. Fand ich schade, ich hätte schon gerne mehr erfahren. Aber gut, da es direkt nach Band fünf spielt, kann Carlos sich ja noch nicht entschieden haben, ob er wieder zurück kommt oder nicht.

Mit Lucien Folter hat Hunter einen mächtigen Gegenspieler, welcher vor 25 Jahren Hunters bester Freund war bis sie sich aus den Augen verloren. Jetzt sehen sie sich wieder und Hunter erfährt Sachen von und über ihn, die er am liebsten nie erfahren hätte.

Ich konnte das Buch wie immer nicht aus der Hand legen. Es war spannend bis zum Schluss. Die Tötungsarten sind auch wieder nichts für schwache Nerven. Schon auf Anfang das mit den Frauenköpfen ist nicht ohne und es wird nicht weniger grausam im Laufe des Buches, es steigert sich.

Und diesmal kann ich mich sogar mit dem deutschen Titel anfreunden. Finde diesen nicht so grottenschlecht übersetzt wie sonst. Past ganz gut zu Lucien Folter und somit zum Buch.

Fazit
Spannender Thriller mit Robert Hunter sowie einen mächtigen und grausamen Gegenspieler.
Auch wunderbar zu lesen für diejenigen, die noch keinen Hunter-Thriller gelesen haben!


Robert Hunter & Carlos Garcia
Vorgeschichte: One Dead (ebook)
Band 1: Der Kruzifix-Killer
Band 2: Der Vollstrecker
Band 3: Der Knochenbrecher
Band 4: Totenkünstler
Band 5: Der Totschläger
Band 6: Die stille Bestie 

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 Vielen Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Autor: Chris Carter | Originaltitel: An Evil Mind  | Verlag: Ullstein | ISBN: 978-3-548-28712-6 | Seiten: 443 | Preis: 9,99€ [D]
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