[Rezension] Ylva Karlsson - Prinzen müssen draußen bleiben

Klappentext: 

Warum sollte man ändern, was einem gefällt? So denkt die 14-jährige Josefin, die es völlig in Ordnung findet, zu dritt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester zu leben. Sie braucht weder einen Freund, noch findet sie, dass ihre Mutter einen haben muss. Sie mag Stefan, den Neuen in ihrer Klasse, aber er soll ihr bloß nicht zu nahe kommen.

Als ihre Mutter schwanger wird und ihren neuen Partner heiraten will, gerät Josefins Welt aus den den Fugen...

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Erster Satz: "Es ist der vierzehnte Dezember."

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Josefin lebt zusammen mit ihrer Mutter Anna und ihrer kleinen Schwester Malin in eine kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung. Oft ist auch Göran zu Besuch, der Freund ihrer Mutter.
Es ist kurz vor Weihnachten und Josefin auf der Suche nach den passenden Geschenken. Für ihre Mutter soll es etwas ganz besonderes sein. Sie findet ein sehr schönes, rotes Kleid, aber sie hat nicht soviel Geld und kauft am Ende eine Vase.
Nach Weihnachten kommt ein neuer Schüler in ihrer Klasse, Stefan, und sie freundet sich mit ihm an...

Meine Meinung

Ein sehr interessanter und gut geschriebener Jugendroman.

Josefin lebt in einer Familie, wie es heutzutage viele davon gibt. Ihre Eltern sind geschieden (warum und seit wann erfährt man leider nicht), die Mutter hat einen Freund und jetzt ist auch noch eine neues Geschwisterchen unterwegs. Josefin, normalerweise ein recht vernünftiges Mädel, zumindest für ihre vierzehn Jahre (sie hilft ihrer Mutter viel: geht einkaufen, kocht essen, passt auf ihre kleine Schwester auf oder holt sie aus der Vorschule ab), kommt damit nicht klar (der angekündigte Nachwuchs ist zu viel) und ist voll dagegen. Es soll sich nichts ändern, es war doch gut so wie es war: Sie, ihre Mutter und Malin. Mehr braucht sie nicht zum glücklich sein.

Josefins Zwiespalt ist sehr gut beschrieben. Einerseits will sich nichts ändert, andererseit denkt sie, sie sollte Göran doch eine Chance geben, da er ihre Mutter glücklich macht. In dieser Beziehung ist sie ein typischer Teenager: Mal denkt sie so, am nächsten Tag wieder ganz anders. Was heute gut ist, kann morgen schon wieder schlecht sein.

Was ich nur etwas schade fand war, das der Klappentext schon alles über das Buch verrät. Der letzte Satz vom Klappentext, erzählt praktisch die letzten Seiten aus dem Buch, denn danach kommt nicht mehr viel. Das fand ich echt doof, da mir der Klappentext gut gefiel und ich wissen wollte, wie es mit Josefin weitergeht.

Richtig schön finde ich das Cover. Josefin mit Schnee im Haar. Das passt sehr gut zum Buch, da die Geschichte im Dezember beginnt und es einfach nur schön ist. Stimmt einen schon auf den Winter ein. *gg*

Sehr passend ist auch der Titel das Buches. Der Titel beschreibt eine Geschichte, welche sich Josefin für ihre Schwester ausgedacht hat, in der auf einer Insel nur Prinzessinnen leben. Alle Prinzen die da hin wollen, werden von einem Monster gefressen. Was nichts anders bedeutet wie: Josefin will mit ihrer Mutter und Schwester alleine sein und Prinzen (also Männer) haben nichts in ihrer Welt zu suchen.

Fazit
Schön geschriebene Geschichte.

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 Vielen Dank an den Verlag Urachhaus für das Rezensionsexemplar.
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Autorin: Yvla Karlsson | Verlag: Urachhaus | ISBN: 978-3-8251-7919-9 | Seiten: 173 | Preis: 13,90€ [D]
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