[Rezension] Susanne Gavénis - Im Schatten der Prophezeiung

Klappentext: 

Dayin, dem Sohn des Königs von Tarell, wird bei seiner Geburt eine schreckliche Prophezeiung gemacht: Sein eigener Vater soll durch seine Hand den Tod finden, heimtückisch ermordet, um den Thron des Landes an sich zu reißen. Doch wie kann es geschehen, dass aus einem zarten, mitfühlenden Kind ein kaltblütiger Mörder wird?
Dayin weiß, dass er nur eine Chance hat, sich von dem düsteren Schatten zu befreien, der sein Leben bestimmt. Er muss beweisen, dass er die furchtbare Bluttat, die ihm prophezeit wurde, unter keinen Umständen Wirklichkeit werden lassen wird.
Doch schon bald muss er erkennen, dass das Schicksal ein Gegenspieler ist, der sich nicht leicht geschlagen gibt.


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Erster Satz: ""Ich habe Angst", flüsterte Kronot Tarell."

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Etwa zur selben Zeit kommen in den den zwei Königreichen von Gwailor, Tarell und Lumaar, die Erben zur Welt. Tarell bekommt einen Erben, genannt Dayin, dem jedoch von der königlichen Seherein eine schlimmes Schicksal vorausgesagt wird: Er soll seinen Vater Kronot heimtückisch ermorden. Seine Mutter glaubt nicht daran und sein Vater möchte diese Prophezeiung geheim halten, aber trotzdem dringt sie nach außen und Dayin hat es nicht leicht. Sein Bruder Gerrent, welcher ein Jahr nach ihm auf die Welt kommt, wird als Thronfolger erzogen. Er darf nicht mal am Waffentraining teilnehmen...

Der König von Lumaar, Rhon, bekommt eine Tochter, Prinzessin Lilell, worüber er nicht erfreut ist. Er hofft auf einen starken Erben, der Tarell einnehmen könnte, aber so hat Lumaar später (mal wieder) nur eine Königin. Allerdings bekommt sie Waffentraining. Im Alter von fünf Jahren macht sich bei ihr die Begabung der Seherin bemerkbar. Sie sieht eine Unfall des Kutschers voraus und kann ihm so das Leben retten. Sie kommt dann ins Dorf der Seherin um alles darüber zu lernen...

Meine Meinung

Das war ein richtig gutes Buch. Ganz tolle Fantasy. Das Cover hat zwar irgendwie nicht so viel mit dem Buch zu tun, aber mir gefällt es trotzdem. :)

Dayin ist ein ganz toller Junge und er wäre mit Sicherheit ein guter und gerechter König. Nur wegen der Prophezeiung über ihn, ist er von vornherein von der Erbfolge ausgeschlossen. Sein Bruder Gerrent wird als Thronerbe erzogen. Er bekommt zum Beispiel ab dem vierten Lebensjahr Waffentraining, Dayin gar nicht. Aber Gerrent ist kein netter Junge und wenn er König wird, wird das - denke ich - schlimm fürs Volk werden. Er ist ziemlich hinterhältig und gemein.

Lilell ist eine sanftmütige Person. Nett zu jeden, der ihr über den Weg läuft. Das Waffentraining, welches sie absolvieren muss, findet sie furchtbar, sie ist lieber bei ihren Vögeln. Sie wird bestimmt eine gute Königin werden. Eine Königin mit den Kräften einer Seherin. Kommt auch nicht oft vor.

Was ich bedenklich finde ist, wie sehr sich die Menschen in den zwei Königreichen von den Seherinnen das Leben bestimmen lassen. Gut, nicht alle, aber doch recht viele. Was ist denn, wenn die nicht die Wahrheit sagen? Woher weiß man denn, dass das was die Seherin über Dayin gesagt hat, die Wahrheit ist und nicht eine Lüge? Ich würde mich nicht so darauf verlassen. Aber ich bin auch immer der Meinung das, wenn man versucht das Schicksal zu umgehen es erst recht.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.
Und ob Dayin nicht doch versucht seinen Vater zu ermorden. Wir wissen ja die Umstände nicht, die dazu führen könnten...
Zum Glück habe ich den schon auf meine Reader. *gg*

Fazit
Richtig gute High Fantasy. Absolut zu empfehlen!


Die Gwailor-Chronik
Band 1: Im Schatten der Prophezeiung
Band 2: Schicksalspfade

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 Vielen Dank an die Autorin Susanne Gavénis für das Rezensionsexemplar.
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Verlag: AAVAA  Verlag | Autorin: Susanne Gavénis | ASIN: B00P95O9EE | ebook | Seiten: 474 | Preis: 6,99€ [D]
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Kommentare:

  1. Das macht richtig neugierig! Die Autorin veröffentlicht ja auch bei so vielen Verlagen und auch als Selfpublisherin, da kommt man gar nicht hinterher. :D Aber das Buch landet schon mal direkt auf meiner Wunschliste, danke für den Tipp!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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  2. Hallo ihr beiden!

    Erst mal danke, Sabrina, für deine tolle Rezension! Da bin ich ja mal gespannt, wie dir der Rest der Geschichte gefällt.

    Nazurka: Mhm, bei so vielen Verlagen veröffentliche ich doch gar nicht. 2008 ist mein erster Roman im Schweitzerhaus-Verlag erschienen (und vor 2 Jahren in einem kleinen E-Book-Verlag noch einmal neu aufgelegt worden), ansonsten sind alle meine Bücher im AAVAA-Verlag veröffentlicht worden. Im Eigenverlag bzw. als Selfpublisher über Amazon o.ä. habe ich bisher noch keinen meiner Romane herausgebracht. Aber ich finde es interessant, dass du das Gefühl hast, mein Ausstoß an Romanen wäre so üppig, dass man gar nicht hinterher kommt. Maximal ein Roman im Jahr ist sicherlich für eine nebenberufliche Autorin mit Vollzeit-Job gar nicht so übel, mehr würde ich allerdings auf gar keinen Fall schaffen. Alles andere würde heißen, zu schludern, und das wäre definitiv nicht wünschenswert.

    Liebe Grüße
    Susanne

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    1. Bitte. :)

      Wenn es so weitergeht, mit Sicherheit gut. *gg*

      LG Sabrina

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