[Rezension] Markus Tillmanns - Teufel

Klappentext: 

Was tust du, wenn du der Einzige bist, der den Teufel noch aufhalten kann?

Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?
Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.
Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

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Erster Satz: "Um 14 :32 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) registrierte das Kitt Peak National Observatory in Arizona, USA, den heranrasenden Kometen."

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Der "Komet", welcher auf die Erde zu rast und ähnliche Auswirkungen haben soll wie der damals bei den Dinosauriern, stoppt vor dem Kölner Dom. Er schrumpft und ein Jüngling mit Flügeln auf dem Rücken erscheint. Dieser behauptet ein zu Engel sein. Ein Engel namens Luzifer...

Der Journalist Aljoscha Tabarie ist live am Dom mit dabei und während alle Menschen glauben, Luzifer ist gut, ist er davon überzeugt, das Luzifer das ist was man mit seinem Namen in Verbindung bringt: Das Böse in Person...

Meine Meinung

Ein sehr interessantes Buch, welches die Frage nach gut und böse aufwirft. Was ist gut und was ist böse? Ist der Engel der sich als Luzifer vorstellt böse, weil wir es so kennen? Oder doch gut, weil er mit seiner neu gegründeten Lucifer Foundation  Menschen hilft? Oder ist das bloß die Sicht nach Außen und sein Plan innen ist ein ganz anderer?

Aljoscha Tabarie ist davon überzeugt, das Luzifer das Böse in Person ist. Satan höchstpersönlich. Doch damit steht er allein auf weiter Flur. In seiner Redaktion hat er außer seiner Kollegin Gül niemanden der hinter ihm steht, doch bald muss er das fallen lassen, ansonsten verliert er seinen Job. Jedoch arbeitet er im Hintergrund weiter. Er glaubt nicht daran das Luzifer gut ist. Er will es einfach nicht glauben, sich nicht blenden lassen, wie die anderen. Er ist absolut überzeugt davon, das mehr dahinter steckt.

Von Luzifer erfährt man nicht viel. Die Kapitel sind zwar immer in zwei Abschnitte unterteilt, erst Tabarie und dann Luzifer, aber bei Luzifer erfahren wir meistens nur was so in seiner Foundation  passiert, über die Menschen die für ihn arbeiten, selten von ihm direkt etwas. Das macht ihn unnahbar aber gleichzeitig auch faszinierend, weil man ja doch wissen will, was er nun ist. Gut? Böse? Warum erschien er den Menschen? Wen will er damit etwas beweisen? Warum gerade jetzt?

Und auch die Kirche hält sich sehr bedeckt. Interviewanfragen diesbezüglich werden abgelehnt. Am Ende kommt es dann zu einen Showdown im Vatikan und das Buch lässt uns mit vielen Fragen zurück, die hoffentlich in den nächsten Bänden beantwortet werden.

Der Schreibtstil des Autors ist flüssig zu lesen. Ich kam gut rein in die Geschichte. Schon der nach dem Anfang mit dem Kometen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Nur im Vatikan waren dann eine Szenen, die ich merkwürdig fand, weil sie einfach zu hingenommen wurden.

Fazit
Guter Auftakt eines MysteryThrillers der anderen Art. Er wirft viele Frage auf, regt zum nachdenken an und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Die Luzifer-Chroniken
Band 1: Teufel

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 Vielen Dank an den Autor Markus Tillmanns für das Rezensionsexemplar.
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Autor: Markus Tillmanns | ebook | ASIN: B00QKQYTW8 | Seiten: 294 | Preis: 0,99€ [D]
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1 Kommentar:

  1. Interessantes Cover und ein Buch, von dem ich zuvor noch gar nichts gehört habe. Danke für die Rezension, ich gehe gleich mal stöbern!

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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