[Rezension] Lina Roberts - Pay in Love: Ein Chef für gewisse Stunden

Klappentext: 

Alexandra Woods kann ihr Glück kaum fassen, als ihr Chef, Cole Lowell, sie bittet, ihn auf eine Geschäftsreise nach Berlin zu begleiten. In der Hoffnung, endlich sein Herz zu gewinnen, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein, nur um am nächsten Morgen in eine Katastrophe zu schlittern. Cole hat sie nur mitgenommen, damit sie seinem Kunden schöne Augen macht. Wird sich Alex auf das gefährliche Spiel einlassen, um Coles Herz zu gewinnen?

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Erster Satz: "Alex angelte aus ihrer Jackentasche einen Fünfeuroschein, der sich im Gegensatz zur Pfundnote seltsam an fühlte, und drückte ihn dem Hotelpagen in die Hand."

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Alexandra Woods hat vor drei Jahren Glück gehabt und einen ganz tollen Job bekommen. Allerdings ist sie auch seit drei Jahren unglücklich in ihren Chef Cole Lowell verliebt. Sie macht sie keine große Hoffnung, da sie ein paar Pfunde zu viel mit sich herum trägt und er seit einiger Zeit mit Caroline, die fast nur halb so alt wie er ist, eine Affäre hat. Doch dann wird Caroline krank und Alex muss ihn nach Berlin zu einem Geschäftstermin begleiten.

Doch Cole ignoriert sie komplett. Wird aber sauer auf sie, als ihr nach dem Abendessen sie schwindlig wird und meint, sie soll nicht so viel Alkohol trinken, wenn sie keinen verträgt. Ein Wort führt zum anderen und sie verbringen eine heiße Nacht miteinander. Doch am nächsten Morgen ist ihr Bett leer und Cole ignoriert sie wieder...

Meine Meinung

Eine Liebesgeschichte auf gerademal 78 Seiten zu verpacken ist nicht einfach und hier ist es auch nicht ganz gelungen finde ich. Was zum größtenteil an den Protagonisten liegt. Sie waren wir beide nicht sympathisch. Cole war mir viel zu undurchsichtig. Da wusste man gar nicht, woran man ist. Er war nur merkwürdig drauf und überhaupt nicht nett. Ein  unangenehmer Zeitgenosse. Eindeutig kein Chef mit dem ich viel Zeit verbringen, geschweige denn mich in ihn verlieben möchte und das Bett teilen.

Aber Alexandra hat sich in ihn verliebt. Nur zeigt sie ihm das gar nicht bzw. schenkt ihm nicht mal ein Lächeln oder so. Wie soll er denn dann dahinter kommen? Aber gut, so wie er sich ihr gegenüber benimmt, hat er auch kein Lächeln verdient. Und dann hatte Alex ja noch diese dummen Komplexe, sie wäre zu dick und überhaupt nicht gut für Cole. Wobei es meiner Meinung nach ja eher anderes herum ist: Er ist nicht gut genug für sie.

Naja, und nachdem sie einmal im Bett waren, passiert es öfter, aber trotzdem wird immer nur aneinander vorbeigeredet. Es waren einige Situationen dabei, die schnell geklärt hätten sein können, hätte man weiter gefragt und am Ende ging mir das alles zu schnell und zu glatt.

Fazit
Der Schreibstil ist echt toll, die Geschichte liest sich flüssig weg und auch die erotischen Szenen sind sehr ansprechend gestaltet. Nur leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und mit den Protagonisten wurde ich einfach nicht warm. Schade.

Pay in Love
Band 1: Ein Chef für gewisse Stunden
Band 2: Ein Unfall mit bittersüßen Folgen

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 Vielen Dank an die Autorin Lina Roberts und den Bookshouse Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Autorin: Lina Roberts | Verlag: Bookshouse | ebook | ISBN: 978-9963-52-645-1 | Seiten: 78 | Preis: 1,99€ [D]
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