[Rezension] Jan Uhlemann - Homo Vitrus

Klappentext:  Ein Draufgänger entdeckt ein Höhlensystem mit unerwartetem Inhalt.

Manchmal hat eine kleine Entdeckung gewaltige Folgen. Ein Erdbeben überrascht zwei Freunde beim Tauchen im Schwarzen Schlund, einem düsteren See tief im Odenwald. Während Bernd sich nach oben retten kann, verirrt sich der draufgängerische Tom durch einen frisch aufgebrochenen Zugang in ein unbekanntes Höhlensystem. Was er hier findet, wird Wellen schlagen und nicht nur die Freundschaft der beiden, sondern auch die Wissenschaft und das menschliche Selbstverständnis vor eine Herausforderung stellen ...

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Erster Satz: "Der weiße, mit Rostsprenklern verzierte Kleinbus raste durch die Serpentinen."

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Tom (Hausmeister) und Bernd (Biologe), Freunde seit über 25 Jahren, die an derselben Universität arbeiten, sind auf dem Weg zum Schwarzen Schlund, einen Teich im Odenwald, um dort zu tauchen. Tom hofft auf den großen Schatz und Bernd wäre mit ein neue paar Kleinstlebewesen zufrieden. Während des Tauchens werden sie von einem Erdbeben überrascht und getrennt. Bernd kann sich an die Oberfläche retten, doch Tom ist noch unter Wasser. Es ist aber dunkel und seine Lampe defekt. Er kann sich in eine Höhle retten, wo er erstmal sein Licht repariert und dann eine unglaubliche Entdeckung macht...

Zusammen mit Berndt gehen sie damit zu Professor Brehmer, der sofort ein Forschungsprojekt "Schwarzer Schlund" ins Leben ruft. Allerdings will er Tom nicht dabei haben, da er "nur" der Hausmeister ist und kickt ihn raus. Dieser lässt sich das aber nicht gefallen. Als er die Reporterin Irina kennenlernt, hat er eine Idee...

Meine Meinung

Das Buch war richtig, richtig gut. Und mal so komplett was anderes vom Thema her. Hat mir sehr gut gefallen. War spannend zu lesen wie die Beiden Freunde da im Schwarzen Schlund tauchen gehen, von einem Erdbeben überrascht werden und dann diese unglaubliche Entdeckung machen.

Tom wollte alles und das sofort und ohne großartig über die Konsequenzen nachzudenken. So richtig kann ich es ihm deshalb nicht übel nehmen, das er so handelte wie er handelte. Auch wenn die Konsequenzen für die anderen ziemlich schlimm waren. Er wollte es immerhin wieder grade biegen, als er zur Einsicht kam.

Bernd ist ein Wissenschaftler, dem seine Forschung über alles geht und auch schon mal die Augen verschließt. Und Prof. Brehmer sah nur den Ruhm. Gefährliche Mischung.

Das Politische an dem Buch fand ich sehr interessant. Es zeigt, das die Menschen nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen können. Nein, sie wiederholen sie immer wieder. Die Umsetzung ist vielleicht etwas anders, aber das Resultat dasselbe. Traurig aber wahr.

Fazit
Ein richtig gutes Buch! Interessantes Thema, toll umgesetzt!


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 Vielen Dank an den Autor Jan Uhlemann für das Rezensionsexemplar.
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Autor: Jan Uhlemann | Verlag: GD Publishing | ebook  | ISBN: 978-3-453-26661-2 | Seiten: 276 | Preis: 0,99€ [D]
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Kommentare:

  1. Schöne Rezi :)
    Das Buch werde ich in den nächsten Wochen auch noch lesen, auf den Reader geladen, ist es bereits :D

    LG
    Haveny

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    1. Danke. :)
      Dann ganz viel Spaß!! Ist ein tolles Buch!!
      LG Sabrina

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