[Rezension] Matthias Riedel - Milas Brief

Klappentext:  Als Mila Paul kennenlernt und ihn einige Zeit später heiratet, muss sie all ihre Ideale über Bord werfen, denn Paul Mahler gehört einer der reichsten Berliner Familien-Dynastien an.
Für sie zählen andere Werte als Reichtum und ein Leben im Überfluss.
Als sie sich endlich mit ihrem Leben an der Seite eines erfolgreichen Unternehmers arrangiert hat, macht sie eine dramatische Entdeckung.
Eine Entdeckung, die das Leben der Mahlers für immer verändern wird. Selbst dann, wenn es allen Beteiligten gelingt, mit der düsteren Vergangenheit der Familie leben zu lernen.

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Erster Satz: "Licht und Schatten verschmolzen ineinander, für den Bruchteil einer Sekunde leuchtete das Licht in grellem Neon gelb, dann wurde es wieder schlagartig dunkel."

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Mila hat sich in Paul Mahler verliebt, Sohn einer der reichsten Familien in Berlin. Um mit ihm zusammen sein zu können, muss sie alles aufgeben an was sie glaubt. Ihre ganzen Überzeugen, ihr altes Leben. Es läuft auch alles soweit ganz gut, bis Mila durch ihre Mutter den Schriftsteller Leander Berg kennenlernt. Durch ihm erfährt sie von einem dunklem Geheimnis der Familie Mahlers, das bis in den Dreißigern Jahren des letzten Jahrhunderts zurückreicht...

Meine Meinung

Im großen und ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen.

Es las sich in einem Rutsch durch, weil ich immer wissen wollte, wie es denn nun weitergeht.

Allerdings war zu viel drin in dem dünnen Büchlein. Es sind nur knapp zweihundert Seiten und die Geschichte, welche erzählt wird, umfasst mehrere Jahrzehnte. Da hätte man vieles ausführlicher machen können.

Dadurch wären bestimmt auch die Personen besser ausgearbeitet gewesen. Es kommen viele drin vor und oft werden sie nur angerissen. Man hatte kaum eine Chance, sie näher kennen zu lernen. Auch war mir keiner so wirklich sympathisch. Die Mila nicht, der Schriftsteller auch nicht, irgendwie gar keiner.

Manche Reaktionen konnte ich auch nicht nachvollziehen. Vor allem die am Ende. Die war echt, für mich, unerwartet und auch ziemlich überzogen.

Fazit
Die Personen sind ausbaufähig, aber trotzdem eine interessante Geschichte.
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 Vielen Dank an Lovelybooks und dem Autor Matthias Riedel für das Rezensionsexemplar.
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http://www.amazon.de/Wolkenfisch-oder-Theas-Lisa-Weichart/dp/3942181479/ref=sr_1_1_bnp_1_har?ie=UTF8&qid=1396257627&sr=8-1&keywords=wolkenfisch
Autor: Matthias Riedel | ASIN: B00OY56ZTW | Seiten: 188 | Preis: 4,99€ [D]
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Kommentare:

  1. Weil du ja nun schon fast zu den Stammgästen gehörst, mache ich nun noch ein wenig persönlich Werbung :-)
    Morgen ab 16.00 Uhr startet das letzte gemütliche Lese-Miteinander in deinem Jahr. Über ein wenig Werbung und natürlich vor allem über deine Teilnahme würde ich mich von Herzen freuen.
    http://samtpfotenmitkrallen.blogspot.ch/2014/12/ankundigung-6-gemutliches-lese.html

    Alles Liebe
    Livia

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    1. Oh schade, morgen muss ich arbeiten... *seufz*
      Bin nicht vor 22Uhr daheim und Silvester muss ich auch wieder früh raus.
      Sonst hätte ich gerne nochmal mitgemacht dieses Jahr.

      LG Sabrina

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    2. Liebe Sabrina

      Die nächste Aktion kommt bestimmt und ich freue mich schon darauf.
      Dann wünsche ich dir noch ein besinnliches Ausklingen des Jahres und einen guten Rutsch.

      Alles, alles Gute
      Livia

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  2. Hallo,

    da merkt man wieder, wie schwierig es ist die gute Länge zu finden. Manchmal hat man das Gefühl es wird zu viel gelabert und manchmal, so wie hier, hätten ein paar mehr Seiten der Geschichte gut getan.

    Der Klappentext klingt durchaus interessant, aber für mehrere Jahrzehnte scheinen mir das echt zu wenig Seiten zu sein.

    Liebe Grüße,
    Julia

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