[Rezension] Jan Reschke - Die Ummauerte Stadt

Klappentext:  Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?

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Erster Satz: "Meine Hölle ist sechs Quadratmeter groß."

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Jeremiah lebt irgendwann in der Zukunft. Die Welt wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Die meisten Menschen leben in der "ummauerten Stadt" ziemlich primitiv. Entweder in Wohnungen, die sich mehrere Familien teilen müssen oder in ehemaligen Tiefgaragen, wo provisorische Baracken erstellt wurden.

Jeremiah repariert Sachen und wenn er das nicht tut, hält er sich verbotener Weise in den Außenbezirken auf und sucht nach verwertbaren Dinge die er tauschen kann: Stifte, Papier, Rohre oder sonstigen Kram.

Mit Goran beschließt er, etwas gegen das System zu tun. Das kostet ihn seine Beziehung mit Riana. Sie trennt sich von ihm. Wenig später gibt es einen Anschlag auf die Zentrale Versorgungsstelle, die Soldaten greifen durch und Riana nehmen sie - neben vielen anderen - mit...

Meine Meinung

Das Buch ist ziemlich düster und ich konnte mich mit dem Ganzen nicht wirklich anfreunden.

Der Anfang in Zelle 12 hat mich vom Stil an Ich fürchte mich nicht erinnert und die Tatsache, das man draußen nicht atmen kann an Breathe, aber diese Dystopien sind alle um Längen besser und haben Charaktere mit denen man mitfiebert.

Mit den Personen hier wurde ich nicht so richtig warm. Konnte keinen ins Herz schließen und somit war es mir auch ziemlich egal, was mit denen passierte. Konnte zwar nachvollziehen, warum z.b. sich Riana von Jeremiah trennte, als er mit Goran was gegen das System plante, aber sympathisch war sie wir trozdem nicht. Genau wie alle anderen auch nicht.

Der Anfang war ganz gut, aber so ab der Hälfte musste ich mich zwingen weiterzulesen. Wäre es keine Leserunde bei Lovelybooks gewesen, hätte ich spätestens da abgebrochen.
War schade, der Klappentext klang vielversprechend, aber es wurde nicht so umgesetzt, das es mir gefiel.

Naja, und das Ende war... merkwürdig. Teils erwartet, teils nicht... könnte eine Fortsetzung kommen, aber nicht für mich.

Fazit
Ziemlich düsterer Dystopie, mit welcher ich mich nicht anfreunden konnte.

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 Vielen Dank an Lovelybooks, Paperverzierer Verlag und den Autor Jan Reschke für das Rezensionsexemplar.
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Autor: Jan Reschke | Verlag: Papierverzierer Verlag | ISBN: 978-3-453-26661-2 | ebook | Seiten: 400 | Preis: 4,99€ [D]
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