[Rezension] Rebecca Michéle - Ein tödlicher Schatz

Klappentext: 

Bei Aufräumarbeiten entdeckt Mabel Clarence menschliche Knochen in den Mauern des Herrenhauses Higher Barton. Sofort flammt das alte Gerücht wieder auf, dass eine junge Frau als Gespenst umgehen soll. Bei dem Toten handelt es sich allerdings um einen Mann, der bereits vor zehn Jahren gestorben ist und dessen Leiche in dem Herrenhaus verborgen wurde.

Abigail, die frühere Eigentümerin, muss als Zeugin anreisen und gerät schließlich ins Visier der Ermittler. Als ein Goldschatz aus dem 16. Jahrhundert gefunden wird, vermutet Mabel einen Zusammenhang. Doch ist das die richtige Spur?

Mabels kriminalistischer Spürsinn ist erneut gefragt. Als sie schließlich die Wahrheit erkennt, gerät sie in tödliche Gefahr.

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Erster Satz: "Dunkle Wolken ballten sich bedrohlich am Himmel und ließen den Tag zur Nacht werden."

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Es fegt ein heftiges Unwetter über das Land hinweg. Der Landsitz Higher Barton von Mabel Clarence wird dadurch schwer in Mitleidenschafft gezogen. Bei den Aufräumarbeiten entdeckt man in dem ehemaligen Schlafgemach von Lady Abigail Tremaine, Mabels Cousine, eine eingemauerte Leiche, welche freigelegt wurde, da das Dach teilweise einstürzte.

Lady Abigail, jetzt wohnhaft in Frankreich, muss anreisen und gerät sofort ins Visier von Chefinsepecktor Warden, als dieser rausfindet, das vor zehn Jahren ein Gärtner von Higher Barton spurlos verschwand, was in etwa mit dem Alter der Leiche übereinsstimmt.

Doch Mabel glaubt nicht, das ihre Cousine damit zu tun hat und mischt sich ein, auch wenn sie versprochen hatte, dies nicht mehr zu tun...

Meine Meinung

Eine neue Geschichte rund um Mabel Clarence und Victor Daniels in bester Agathe Christie Tradition.

Mabel ist eine liebeswerte älter Frau, die immer wieder, obwohl sie nichts dafür kann, in Mordfälle reingezogen wird. Hilfe bekommt sie dabei immer von ihren Freund und Arbeitgeber dem Tierarzt Victor Daniels. Ich hoffe ja immer noch, dass sich da mal mehr entwickelt. Ein schönes Pärchen wären die Beiden. Und zu alt ist man für die Liebe ja nie. *gg*

Chefinspector Warden ist immer noch etwas stur. Wenn er einen Tatverdächtigen hat, ermittelt er nicht unbedingt in andere Richtungen weiter. Allerdings ist Warden auch lernfähig und hört inzwischen - zumindest gelegentlich - auf Mabel.

Mir gefiel der Fall sehr gut. Die Knochen, welche in Higher Barton gefunden wurden und dann die Münzen, die Victor entdeckte, das war sehr schön, kam einer Schatzsuche gleich. Nur leider wusste ich schon sehr schnell, wer der Täter sein musste und so war es dann auch. Das fand ich nicht so gut. War leider zu eindeutig gewesen.

Und beim schreiben der Rezension fiel mir gerade auf, das der Klappentext schon fast alles verrät, um was es in dem Buch geht. Das ist nicht wirklich schön. Zum Glück lese ich mir den Klappentext selten wieder durch, nachdem ich mich einmal für ein Buch entschieden habe und es in meinem Regal landete.

Aber Trotzdem war es eine schöne neue Geschichte mit Miss Mabel und ich freue mich auf die nächste. :)

Fazit
Wer Bücher in guter Agathe Christie Tradtion mag, wird hier nicht enttäuscht.


Mabel Clarence
Band 1: Die Tote von Higher Barton
Band 2: Der Tod schreibt mit
Band 3: Schatten über Allerby
Band 4: Ein tödlicher Schatz

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 Vielen Dank an den Goldfinch Verlag für das Rezensionsexemplar.
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http://www.amazon.de/Wolkenfisch-oder-Theas-Lisa-Weichart/dp/3942181479/ref=sr_1_1_bnp_1_har?ie=UTF8&qid=1396257627&sr=8-1&keywords=wolkenfisch
Verlag: Goldfinch | ISBN: 978-3-940258-38-0 | Seiten: 320 | Preis: 12,95€ [D]
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1 Kommentar:

  1. Hi,
    das mit dem Klappentext ist mir dann gerade auch aufgefallen. Leider nicht der erste und einzige Klappentext in letzter Zeit...
    Dein Blog gefällt mir, schaue bestimmt mal wieder vorbei.
    Rena von analogzweinull.de

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