[Rezension] Petra Mehnert - Ohne Beweis

Klappentext: 

Die Pflasterarbeiten rund ums neue Ottenbacher Rathaus gehen zügig voran, doch einer der polnischen Arbeiter ist noch aus einem anderen Grund im schönen "Tal der Liebe". Um sein Ziel zu erreichen, freundet er sich mit Carmen an, die gerade gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester die ehrenamtliche Bibliothek im neuen Rathaus bezieht. Die junge Messermacherin Nora hilft dort auch mit und wird durch ihre Neugier in einen neuen Fall verwickelt, der eigentlich gar keiner ist. Wieder mal ermittelt sie auf eigene Faust und begibt sich erneut in große Gefahr. Kann ihr Freund, der junge Kommissar Joska Kiss, ihr auch diesmal beistehen?

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Erster Satz: "Der kleine Junge, mit den großen, fast schwarzen Augen, kauerte lautlos weinend in der Ecke des kleinen Wohnzimmers, das ihm und seine Mutter auch als Schlafstätte diente."

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Gut zwei Jahre sind vergangen und Nora ist mit Joska immer noch glücklich zusammen.

Im neuen Rathaus von Ottenbach findet die Bücherstube Ottenbachs ein neues Zuhause. Allerdings nur auf zwei Räume (vorher waren es sieben!), so dass viele Bücher "entsorgt" werden mussten. Nora hilft den Schwestern Carmen und Carolin Lechner beim einräumen.

Um das Rathaus herum werden neue Pflastersteine verlegt. Hauptsächlich von polnischen Gastarbeitern. Einer davon, Kamil, hat es Carmen angetan. Sie zieht es immer wieder dorthin. Kamil kann dies zwar nicht verstehen, aber er hofft, das sie ihm helfen kann: Sein Vater arbeitet während des zweiten Weltkrieges hier auf einen alten Bauernhof. Er kam aber nie wieder heim und Kamil möchte jetzt endlich herausfinden, was damals geschah...

Meine Meinung

Das Buch habe ich von der Autorin bekommen und ich muss zu meiner Schande gestehen, das es schon seit November bei mir liegt. Ungelesen. Den ersten Band Die Messermacher hatte ich damals gleich gelesen. Wollte ich mit dem zweiten auch machen, aber irgendwie wurde der SuB immer höher und das Buch rutschte immer tiefer auf dem Stapel. Jetzt fiel es mir aber wieder in die Hände und ich dachte, das lese ich noch schnell vor dem Urlaub.

Und das Buch war wieder sehr gut. Es war spannend und vor allem interessant. Mehrere Geschichten waren in dem dünnen Büchlein versteckt, die alle zusammen hingen. Das fand ich sehr gut. Auch als der "erste Fall" sozusagen gelöst war, war noch sehr viel vom Buch da und es wurde erzählt, wie es weiter ging.

Nora mag ich immer noch. Sie hängt sich immer in Sachen rein, die sie nichts angehen und gerät dadurch meistens in Schwierigkeiten. Aber gerade das mag ich so an ihr. Wenn sie das nicht machen würde, würden die Fälle ja nie aufgeklärt werden.
Joska ist zwar ein guter Polizist, aber seine Freundin hat einfach den besseren Riecher für Situationen, wo etwas nicht stimmt. Auch wenn sie sich dann meistens in Gefahr bringt, und er sie wieder rausholen muss. *gg*

Das Buch hat mich wirklich wieder sehr gut unterhalten und ich bin jetzt schon auf den dritten Band gespannt. Und es wird einer kommen, das weiß ich von der Autorin. :)

Fazit
Gelungene Fortsetzung und ein Krimi, der trotz Ende nicht zu Ende ist.


Nora Angerer und Joska Kiss
Band 1: Die Messermacher
Band 2: Ohne Beweis

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 Vielen lieben Dank an die Autorin Petra Mehnert für das Rezensionsexemplar.
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Verlag: edition winterwork | ISBN: 978-3-86468504-0 | Seiten: 248 | Preis: 9,90€ [D]
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