[Rezension] Robert C. Marley - Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

Klappentext:

London 1893, Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied und Damenfreund wurde in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet. 
Chief Inspector Donald Sutherland Swanson nimmt die Ermittlungen auf. Doch es bleibt nicht bei einer Leiche. Die Nachforschungen führen Swanson schließlich in die höchsten Kreise der Gesellschaft. Welche Rolle spielen Oscar Wilde und sein Geliebter Lord Douglas? Und was weiß Arthur Conan Doyle? 

Die Karten werden neu gemischt als sich herausstellt, dass der in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square aufbewahrte "Blaue Hope-Diamant" eine Imitation ist...

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Erster Satz: "Die Zeit der Kerzen und der Gemütlichkeit."

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Archibald Horne, ein junger Goldschmied, ist zu spät. Normalerweise fängt er um acht Uhr an zu arbeiten, doch heute kommt er erst gegen halb neun an seinen Arbeitsplatz an. Er arbeitet bei Messrs Greenkand, Grand & Wigfield und eigentlich macht Mr Wigfield das Geschäft immer um acht Uhr auf. Doch heute liegt der Verkaufsraum noch im Dunkeln. Drinnen stolpert er aber über Miss Rose, eine alte Lady und Kundin die ziemlich wütend ist, weil sie noch nicht bedient wurde. Archibald sucht dann Mr Wigfiled und findet ihn hinten im Geschäft, allerdings nicht mehr am Leben. Jemand hat ihm geschmolzenes Gold in den Rachen gegossen.

Inspector Swanson hat sich auf seinen Urlaub auf dem Land mit seiner Frau gefreut. der sollte morgen beginnen, doch jetzt wurde er zu einer Leiche gerufen und ahnt, das daraus höchstwahrscheinlich nichts werde wird. Als man den nächsten toten Goldschmied findet, soll er damit Recht behalten...

Meine Meinung

Mir hat das Buch gut gefallen. Eine Kriminalgeschichte im London des neunzehnten Jahrhunderts. Die moderne Kriminalistik, so wie wir sie kennen, steckt noch in den Kinderschuhen. Zum Beispiel werden Fingerabdrücke belächelt oder Hufeisen mit Blut sauber gemacht, so dass man nichts mehr nachprüfen kann. Man kann die Sachen ja nicht dreckig mitgeben. :)

Besonders gut gefiel mir, das einbinden von historischen Persönlichkeiten wie Oscar Wilde oder auch Canon Doyle, als Autor der Sherlock Homes Bücher.

Ich weiß nicht, ob es dazu ein Vorgängerband gibt - ich konnte nichts finden - aber oft las es sich so, als ob man etwas wissen müsste. Meistens wenn Swanson auf andere Leute traf. Es wurde dann nicht viel erklärt, höchstens ein Satz nach dem Motto "sahen zum letzten Mal vor fünf Jahren beim .... Fall". Ich glaube, es gibt keinen Vorgängerband, mich hat es aber beim lesen etwas irritiert, weil ich immer das Gefühl hatte, mir fehlen Informationen.

Der Schnitt des Taschenbuches ist blau eingefärbt. Das fand ich sehr schön und passt wunderbar zum Cover. Am Anfang kleben die Seiten zwar dadurch zusammen, aber wenn man es einmal nach links und einmal nach rechts auffächert, ist alles gelöst und Seiten werden dadurch auch nicht beschädigt.

Fazit
Guter Krimi welcher im 19. Jhr. spielt mit Verwicklungen von historischen Persönlichkeiten.

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 Vielen Dank an Dryas Verlag für das Rezensionsexemplar.
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Verlag: Dryas Verlag | ISBN: 978-3-940855-53-4 | Seiten: 304 | Preis: 9,50€ [D]
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Kommentare:

  1. Hallo Sabrina,

    das klingt nach einem Buch für mich! Werde ich mir näher anschauen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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