[Rezension] Mara Laue - Dalmore Jazz

Klappentext:

Eine gestohlene Whiskyflasche, eine Leiche und ein dunkles Geheimnis. Der Edinburgher Jazzband "Dalmore Jazz" wurde ihr Glücksbringer gestohlen, eine alte Flasche Dalmore-Whisky. Der Verdacht fällt auf Kyle Saunders, ein besessener Fan aus Amerika. Da die Polizei ihm nichts beweisen kann, engagiert die Band die Privatermittlerin Rowan Lockhart, um die Flasche zu finden. 

Kurz darauf wird Kyle Saunders ermordet. Rowan, die längst festgestellt hat, dass die ganze Band etwas verbirgt, gräbt tiefer in deren Vergangenheit und kommt damit jemandem in die Quere, der unter allen Umständen verhindern muss, dass sein Geheimnis entdeckt wird. 

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Erster Satz: "Zehntausend Pfund!"

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Kyle Saunders ist ein großer Fan der Jazzband Dalmore Jazz und extra zu ihren Jubiläumskonzert aus den Staaten nach Edinburgh gekommen. Außerdem würde er wahnsinning gerne die Gründungsflasche der Band kaufen und hat sich extra dafür 1.000Euro zusammengespart. Aber er scheitert wie alle anderen: Die Dalmore Jazzers verkaufen ihre Flasche nicht!

Ein paar Tage später wird Rowan Lockhart, Privatermittlerin und erst vor kurzen von einen zehnjährigen Japanaufenthalt nach Edinburgh zurückgekehrt, wird von den Dalmore Jazzern angeheuert, weil ihnen das Symbol der Band, die Gründerflasche, gestohlen wurde. Die Band hat natürlich Kyle Saunders in Verdacht, doch der wird sehr schnell tot aufgefunden.

Rowan überprüft zusätzlich alle von der Band, weil sie glaubt, das sie ihr etwas verschweigen...

Meine Meinung

Der Krimi hat mir gut gefallen. Rowan ist eine faszinierende Persönlichkeit. Allein das sie zehn Jahre in Japan lebte - wo sie wegen ihrer großen Liebe hinzog -  und diese Kultur komplett in sich aufgenommen hat, und das dann auch in Edinburgh auslebt, ist sehr  interessant.

Und auch die Männer sind nicht ohne. Nicht so Null Acht Fünfzehn Typen. Einmal gibt es da Bill, Polizist und Kindergartenfreund von Rowan und dann ist da noch Lennox. EX-Söldner, der unter PTBS leidet und zusammen mit Rowan eine Kampfschule leitet. Beide sind Rowan wichtig, aber untereinander sind sie sich nicht grün. Jeder trägt sein Päckchen mit sich herum.

Das es schon der zweite Fall von Rowan war, ist beim lesen nicht so schlimm. Man kommt wunderbar mit allen Figuren klar. Auch wird der erste Fall nicht so im Detail erklärt, so dass man beruhigt den nachlesen könnte, wenn das Bedürfnis da wäre. Vielleicht mache ich das mal.

Leider war mir schon sehr schnell das Motiv klar, warum die Flasche gestohlen wurde. Nur wer der Mörder von Saunders war wusste ich nicht. Da kamen einfach alle in Frage. Aber trotzdem war es bis zum Schluss interessant, weil es immer wieder ein paar Wendungen gab.

Beim lesen nicht den Whisky vergessen! Entweder einen Singleton, Rowans Lieblingswhisky, oder einen Dalmore, dessen Flasche hier eine so große Rolle spielte. Eingießen, trinken, genießen und dabei das Buch lesen. *gg*


Fazit
Für Krimi-, Edinburgh-, Japan und Whisky-Liebhaber. 



Rowan Lockhart
Band 1: Singleton Soul
Band 2: Dalmore Jazz

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 Vielen Dank an Goldfinch Verlag für das Rezensionsexemplar.
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http://www.amazon.de/Wolkenfisch-oder-Theas-Lisa-Weichart/dp/3942181479/ref=sr_1_1_bnp_1_har?ie=UTF8&qid=1396257627&sr=8-1&keywords=wolkenfisch
Verlag: goldfinch | ISBN: 978-3-940258-31-1 | Seiten: 290 | Preis: 12,95€ [D]
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