[Rezension] Michael Nortrop - Kälte

Klappentext:  

Als der Schneesturm anfing, wusste noch keiner, dass es eine ganze Woche lang nicht mehr aufhören sollte zu schneien.

Keiner ahnte, dass es nicht nur ein Problem werden würde, sich warmzuhalten, sondern überhaupt am Leben zu bleiben...

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Erster Satz: "Wir waren zu siebt, die sieben letzten Schüler, die darauf warteten, von der Tattawa Regional Highschool abgeholt zu werden."

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Scotty Weems hat keinen anderen Gedanken, als das Basketballspiel am Nachmittag. Als es allerdings anfängt zu schneien - und zwar richtig heftig - muss er sich von dem Gedanken verabschieden. Seine Freunde sind sicher, dass das Spiel abgesagt wird. Und sein Freund Jason überredet ihn (und Pete - noch ein Freund), ihm bei seinen Flammenwerfer zu helfen - ein Go-Kart an dem er im Werkunterricht bastelt.

Als dann kurz vor dem Mittag die Durchsage kommt, das die letzten Busse nach dem Mittag essen fahren, ist die Sache klar: Das Basketballspiel fällt aus, Scotty und Pete helfen Jason beim Flammenwerfer und gegen 16 Uhr werden sie von Jasons Dad von der Schule abgeholt. Der hat schließlich Allrad und wird beim Schnee schon durchkommen...

Bald wird aber klar, das bei dem Schnee niemand mehr durchkommt. Insgesamt sieben Schüler sind noch in der Schule sowie ein Lehrer, der aber rausgeht, als ein Auto draußen in etwas Entfernung erscheint. Er versinkt irgendwann im Schnee und ist für die Schüler nicht mehr sichtbar.

Dann geht der Strom aus und etwas später die Notbeleuchtung an. Und schon bald stellt sich die Frage: Funktioniert die Heizung ohne Strom?

Meine Meinung

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. 

Scotty erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Am Anfang ist alles noch ganz okay, klingt wie ein kleines Abenteuer: Draußen ist alles zugeschneit und es schneit immer noch. Man kommt nicht weg und muss in der Schule bleiben. 
Aber als Tage daraus werden, ist es nicht mehr so lustig. Zu essen haben sie zwar genügend, dank der Schulkantine, auch wenn Erdnussbutter mit Marmelade, Brot und Schokopudding auf dauer nicht schmeckt. Aber die Heizung ist aus, es wird immer kälter im Gebäude und der Schnee draußen ist fast drei Meter hoch.
Und dann frieren die Wasserrohre ein und das Dach scheint langsam unter den Schneemassen nachzugeben. Aus dem kleinen Abenteuer wird bitterer Ernst und Rettung ist keine in Sicht. Der Schneesturm hat alles im Griff.

Beim lesen wurde mir auch immer kälter. Obwohl ich eine Decke hatte und eine Tanne warmen Tee dabei trank. Die Heizung stand auf drei - reicht eigentlich - aber ich musste sie höher drehen. *gg*

Einzig das Ende war wir dann zu schnell und auch zu kurz. Da hätte ich mir gerne noch ein paar Information mehr gewünscht, darüber wie es danach weiter ging.

Und ich muss sagen, ich bin zwar kein Fan von Verfilmungen, aber dieses Buch hier kann ich mir sehr gut als Film vorstellen. Sofern sie die Story nicht komplett verändern würden.

Fazit
Ein spannendes Buch für Fans von Katastrophenfilmen.

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