[Rezension] Edward Kelsey Moore - Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl´s Diner

Klappentext:

Eine tiefe Freundschaft, eine große Liebe und gute Geister, die das Leben einmalig machen.

Es waren einmal in den Südstaaten ein kleines Restaurant und drei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können.

Odette, die vor nichts Angst hat und gerne
mit der verstorbenen Mrs Roosevelt plaudert.

Clarice, die alles  nur aus Liebe tut und 
sich dabei fast selbst verliert.

Barbara Jean, die alle Regeln bricht und 
darüber endlich das Glück findet.

Doch nur zusammen sind sie vollkommen und können sich den Überraschungen des Lebens stellen...

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Erster Satz: "Am Morgen erwachte ich aus einem tiefen Schlaf, und mir war heiß."

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Odette, Clarice und Barbara Jean sind Freundinnen seit der Highschool, welche inzwischen über dreißig Jahre zurückliegt. Seit Jahrzehnten treffen sie sich jeden Sonntag nach dem Gottesdienst - jede geht in eine andere Kirche - zusammen mit ihren Männern (James, Richmond und Lester) in Earl´s Diner zum All-You-Can-Eat. Big Earl, der Besitzer von dem Diner, verpasste den drei Mädels vor fast vierzig Jahren ihren Spitznamen: "The Supremes".

An diesen Morgen konnte Odette nicht schlafen wegen ihren Hitzewallungen. Wechseljahrenbedingt. Sie saß in der Küche, aß Weintrauben, bekam Besuch von ihrer Mama und sie plauderten ein Weilchen. Und so mal nebenbei bemerkt sollte ich erwähnen: Ihre Mama ist seit sechs Jahren tot! Odette hat die Fähigkeit Geister sehen zu können, von ihrer Mutter geerbt. Etwas später gesellte sich auch Mrs Roosevelt - die ehemalige First Lady, immer mit einer Flasche in der Hand - zu Odette´s Mama und Big Earl, so wusste Odette schon vor allen anderen, das Big Earl in der Nacht gestorben war.

Auf der Beerdigung von Big Earl gesellt sich dann Lester zu Odette´s Geistern und kurz davor tauchte Chick wieder auf. Er war der erste Weiße, der je in Earl´s Diner gearbeitet hatte und die große Liebe von Barbara Jean. Vor zwanzig Jahren verließ er den Ort.

Und als Odette ihren Arzt wegen den Hitzewallungen konsultiert, erfährt sie, das sie an Krebs leidet...

Meine Meinung

Das Buch ist traurig, aber gleichzeitig auch lustig. Man muss oft schmunzeln. Zum Beispiel, wenn Odette Richmond zurechtweist, oder wenn Clarice Cousine die Hochzeit ihrer Tochter plant - die man übrigens nie vergessen wird. Aber nicht weil sie so gut war... *grins*

Und auch Odette und ihre Krebserkrankung wird gut dargestellt. Am Ende etwas kitschig, mit der Intensivstation und den Geistern und dann auch noch den Platanenbaum, aber es passt zur Geschichte.

Die Geschichte wird einmal aus der Perspektive von Odette erzählt und dann in der dritten Person. Es wird vor den einzelnen Kapitel aber nicht gekennzeichnet, dadurch musste ich einmal ein Kapitel doppelt lesen, weil ich immer noch auf Odette eingestellt war, es aber wieder anders erzählt wurde. Ich wunderte mich die ganze Zeit, warum Odette von sich mit "sie" anstatt "ich" sprach.

Allerdings fehlte mir das Gewisse etwas in dem Buch. Ich konnte mich nicht richtig in die drei Freundinnen reinversetzen. Ich habe zwar deren Geschichte gelesen, aber gefühlt, nur an der Oberfläche gekratzt. Schade.

Fazit
Eine schöne Geschichte. Für Fans von "Gute Geister" empfehlenswert.

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