[Rezension] Allen Zadoff - Boy Nobody

Klappentext:

Sie wollten den perfekten Soldaten.
Einen, der in jeder Situation zuschlagen kann,
einen, der keine Gefühle kennt.
Einen, der sein Zielobjekt jederzeit schnell
und effektiv aus dem Weg räumen kann.

Sie bekamen mich - Boy Nobody.
Ich bin 16, habe keinen Namen
und keine Geschichte.
Ich bin gut, in bin der Beste.
Bis mir ein Fehler passiert:
Ich habe begonnen, mich zu verlieben...

 .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.

Erster Satz: "Ich nehme mir einen Baseballschläger."

.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.


Ben - so heißt Boy Nobody diesmal - ist neu an einer Schule in New York. Er ist aber kein normaler Schüler. Er ist ausgebildet zum Töten. Sein Auftrag lautet, sich mit Sam anzufreunden und ihren Vater kennen zu lernen. Den soll er dann töten. Meistens hat er dafür ein paar Monate Zeit - Freundschaften entstehen ja nicht so schnell. Doch diesmal sind es nur 5 Tage. Aber Ben ist gut! Er wird von Sam zu einer Party in ihrem Haus eingeladen und dort findet er auch Zeit, ihren Vater zu treffen. Allerdings lässt er den Augenblick verstreichen, wo er ihn töten könnte. Und weicht so zum ersten Mal vom Schema ab. Was sich als ein Riesen großer Fehler erweist....

Meine Meinung

Dieses Buch war mal was anderes. Das Cover sprach mich sofort an und der Zusatz darauf "Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder." machte mich sehr neugierig. Und auch der Klappentext versprach mir ein interessantes Buch.

Am Anfang lernte ich Boy Nobody kennen, als er bei einen Baseballspiel ist - zusammen mit seinem besten Freund Jack - dann zu ihn nach Hause mitfährt, dessen Vater tötet (was aussieht wie ein Herzinfarkt) und dann aus Jacks Leben einfach verschwindet.

Und das ist das Leben von ihm seit vier Jahren. Mit zwölf wurden seine Eltern getötet und er kam zum Programm. Die bildeten ihn zwei Jahre lang aus und jetzt ist er als Auftragskiller unterwegs. Immer in anderen Städten, an anderen Schulen, unter andere Namen. Seine Kontaktleute nennt er Mom und Dad. Die Telefongespräche klingen zum größten Teil wie normale Gespräche zwischen Eltern und Kinder. Nur das alles was sie sagen, was anderes bedeutet. Sowas wie "Hast Du alles für die Schule erledigt?" bedeutet dann zum Beispiel "Ist die Zielperson tot?"

Theoretisch dürfte man ihn (ich nenne ihn Ben, so hieß er die meiste Zeit im Buch) gar nicht mögen, da er ja ein Killer ist, aber ich mochte ihn sofort. Ich fand es faszinierend, die Geschichte aus seiner Sicht lesen zu können und so auch alles über seinen Zwiespalt zu erfahren, den er bei seinen aktuellen Fall in New York hat. Besonders nachdem er seine Zielperson nicht sofort liquidiert hat und sich so die Pläne diesbezüglich änderten.

Und mit dem Ende hat der Autor mich dann nochmal überrascht. War für mich nicht vorhersehbar.
Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen. Bin sehr gespannt wie es mit Boy Nobody weitergeht und vor allem, wer eigentlich hinter dem Programm steht.

Fazit
Ein tolles, spannendes Jugendbuch, welches auch Erwachsene in seinen Bann zieht!


Boy Nobody
Band 1: Boy Nobody

.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.

 Das Buch ist im bloomoon Verlag erschienen und erwerben kann man es u.a. hier.
Vielen Dank an den Verlag und an Blogg dein Buch, das ich es lesen durfte.

.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen