[Rezension] Petra Mehnert - Die Messermacher

Klappentext: Dass die krebskranke Seniorchefin der Messermanufaktur in Ottenbach eines natürlichen Todes gestorben ist, steht für die 7-köpfige Familie außer Frage, aber warum ist in der gleichen Nacht der alte Firmenchef spurlos verschwunden? Seine Enkelin, die 18-jährige Nora ermittelt auf eigene Faust und kommt damit dem jungen Kripo-Assistenten Joska Kiss gewaltig in die Quere. Was hat es mit dieser geheimnisvollen Nachricht auf sich und wer ist der seltsame Mann, der zu Großmutters Beerdigung gekommen ist? Was Nora dann herausfindet, stürzt ihre heile Welt ins totale Chaos. Nur ihr neuer Freund Joska kann ihr helfen, das alles zu überstehen.

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Erster Satz: "Er kauerte wimmernd in der Ecke seines kleinen Schlafzimmers und starrte unverwandt auf das blutverschmierte Messer."

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Familie Angerer betreibt eine kleines Familien-unternehmen in Ottenbach: eine Messermanufaktur. Dort arbeiten alle, von der Großmutter bis zum Enkel und die Werkstatt ist im Haus der Großeltern untergebracht. Was äußerst praktisch ist, weil so (fast) immer jemand da ist.
Diesen Morgen allerdings ist Nora, die Enkelin, die erste auf Arbeit aber niemand macht ihr auf. Sie muss auf den nächsten warten der zur Arbeit kommt, ehe sie rein kann. Dort stellen sie dann fest, das die Oma - die schwer an Lungenkrebs erkrankt ist - in der Nacht verstorben ist. Und der Opa, samt Hund Moritz, ist verschwunden.

Die Polizei wird eingeschaltet und auch die Ärztin kommt vorbei und stellt den Totenschein für die Oma aus. Im Laufe des Tages taucht Moritz wieder auf, allerdings bleibt der Opa verschwunden. Man vermutet, er war so geschockt, als er seine Frau tot im Bett entdeckte, das er einfach weg musste. Am nächsten Tag meldet er sich dann auch telefonishc bei seiner Familie. Er kommt dann nach Hause und macht seine Aussage bei der Polizei.

Der Fall wird dann recht schnell zu den Akten gelegt. Aber als der Opa wieder verschwindet - nach der Beerdigung fährt er segeln, kommt aber nicht wieder - fängt Nora an nach zu forschen bzw. zu ermitteln - sie will ihren Opa wiederhaben - und deckt dabei einige Geheimnisse auf, die nicht nur ihr das Leben kosten könnten...

Meine Meinung
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich kenne zwar Ottenbach gar nicht - musste auch erstmal im Atlas nachschlagen WO das genau liegt *hüstl* - aber dank dem Buch kenne ich mich jetzt ein wenig da aus. Man merkt das die Autorin da her kommt und vieles mit einfließen läßt. Das gefällt mir. :)

Die Nora war mir sofort sympathisch. Ihre Angst um ihren geliebten Opa konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sie hat mich ein wenig an die Jette erinnert, aus den Romanen der Monika Feth. Auch die anderen Familienmitglieder waren alle so dargestellt, das man sie sich vorstellen und auch verstehen konnte. Ist mir persönlich immer sehr wichtig. Wenn ich die Beweggründe nicht nachvollziehen kann, habe ich mit den Person ein Problem. *gg*

Und die Geschichte an sich fand ich sehr gut. Sie war spannend und flüssig geschrieben. Nachdem Prolog bin ich sofort hängengeblieben und musste weiterlesen. Und am Ende kam einiges raus, mit dem ich jetzt nicht gerechnet hatte und doch mehr Tote, wie ich dachte. Den zweiten Band habe ich schon hier zu liegen und werde ihn sehr bald in Angriff nehmen.


Fazit
Ein wirklich gelungener ersten Band der Krimireihe! Freue mich auf den nächsten. :)


Nora Angerer und Joska Kiss
Band 1: Die Messermacher
Band 2: Ohne Beweis

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Vielen Dank an die Autorin Petra Mehnert das ich das Buch lesen durfte.

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