[Rezension] Lisa Jackson - S Spur der Angst

Klappentext: 

Eine Schule in den Bergen -
eine Frau am Abgrund -
ein Killer ohne Erbarmen

In einem einsam gelegenen Internat geschieht ein Doppelmord. Detective Cooper Trent ermittelt und trifft dabei ausgerechnet auf Jules, seine Ex. Die attraktive Lehrerin ist in größter Sorge, denn auch ihre jüngere Schwester gehört zu den Internatsschülern. Als ein Blizzard die Schule komplett von der Außenwelt abschneidet, beginnt eine atemlose Jagd nach einem perfiden Killer.

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Erster Satz: "Hilfe... O Gott, so hilf mir doch jemand..."

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Jules, eigentlich Lehrerin, aber seit sie entlassen wurde, arbeitet sie als Kellnerin, kommt zu spät um ihre kleine Schwester Shay zu verabschieden. Sie kommt auf eine weit entfernte Schule für problematische Kinder: Die Blue Rock Academy. Shay hatte die Wahl: Das oder Jugendgefängnis. Ihre Mutter entschied sich dafür und nahm die erstbeste Schule die sie fand.

Jules ist von der Idee überhaupt nicht begeistert. Sie hat ein schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache. Auch ihre Recherchen über die Schule im Internet könne sie nicht umstimmen. Im letzten Jahr verschwand eine Schülerin spurlos und eine Lehrerin wurde entlassen, weil sie etwas mit einem Schüler anfing.

Jules macht das ganze so zu schaffen, das sie sich bei der Schule als Lehrerin bewirbt... und sogar genommen wird. Kurz bevor sie an der Schule eintrifft, passiert ein Doppelmord und Shay ruft sie an und will dass sie sie sofort dort wegholt, aber ein Blizzard schneidet die Schule komplett von der Außenwelt ab. Problem Nummer eins und das zweite: Jules trifft dort auf Cooper Trent, ihre große Liebe. Seit sieben Jahren haben die beiden kein Wort miteinander gewechselt...

Meine Meinung

Ich muss gleich sagen, wer ein Fan von Lisa Jackson ist, wird hier nicht enttäuscht: Das Buch ist spannend geschrieben, eine Liebesgeschichte gibt es auch (zum Glück aber sehr wenig Sexszenen) und man wird gleich am Anfang in die Geschichte reingeworfen.

Jules ist einem sofort sympathisch, auch wenn ihr Beschützerinstinkt ihrer kleinen Schwester gegenüber manchmal nervt, aber nur weil sie es dauernd wiederholt.
Jules hat es nicht leicht. Sie hat als Lehrerin gearbeitet, aber sie wird oft von Migräneanfälle geplagt, weshalb sie ihren Job verlor. Jetzt arbeitet sie als Kellnerin, um den Kredit für ihre Wohnung abbezahlen zu können. 
Außerdem hat sie wiederkehrende Albträume: Als sie achtzehn war, wurde ihr Vater von einem Einbrecher ermordet. Sie fand ihn sterbend und träumt jetzt immer davon. Auch wenn der Traum variiert. 

Shay, Jules kleine Schwester, ist eine schwierige Person. Sie hat es schwer gehabt im Leben: Ihr Vater will nichts von ihr wissen und ihr Stiefvater wurde ermordet als sie zehn war. Allerdings kann ich ihr gegenüber keine Mitleid entgegenbringen. So wie sie drauf ist, kann sie froh sein, das ihre Schwester mit ihr noch redet.

Und das Zerwürfnis mit Cooper Trent kann ich nicht nachvollziehen. Manchmal hilft reden Wunder, denn dann hätte es bestimmt nicht sieben Jahre gedauert, bis die Beiden wieder zusammen kommen.

Sehr schön fand ich wie die ganze Sache sich zuspitzte während des Blizzard: Es geht ein Mörder an der Schule rum, aber niemand kann zum Helfen in die Schule rein. Die Leute sind auch sich selbstgestellt. Ab da kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und wenn man denkt, die Geschichte ist aus, legt Frau Jackson noch eins drauf.

Fazit
Ein gut gemachter Thriller mit einer überraschenden Wendung.
Fortsetzung folgt?

Kommentare:

  1. Oh ja...der Schluss haut einem um! Damit rechnet man nun gar nicht!! ;)
    LG
    Martina

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  2. Hallo c:
    Tolle Rezi. Den Schluss fand ich auch echt überraschend und war ziemlich geschockt ;)

    Liebste Grüße,
    Vanessa :)

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    1. Ja, gell?
      Und ich hoffe immer noch auf eine Fortsetzung...

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