[Rezension] B.a. Robin - Mord am Lord

Klappentext: Eindeutig Pech - wegen einer verlorenen Wette muss der erklärte Urlaubshasser Theo seine beste Freundin Josie nach England Urlaub begleiten. Ziel ist das Museum von Josies Lieblings-Krimiautorin: Agatha Christina Sotheby besichtigen. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: "Der Tote in der Bibliothek".

Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder verlassen zu können. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu...

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Erster Satz: "Der Tote in der Bibliothek".

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Josie und Theo sind im England. Sie will eine Artikel für die Zeitschrift "Wohn & Stil" über das neue Sotheby Museum schreiben. Sie ist ein riesen Fan der Agathe-Christina-Sotheby-Romane. Er aber überhaupt nicht. Er ist nur mit nach London gekommen, weil er eine Wette verloren hat.

Auf der Eröffnung wird angekündigt, das man in Nachlass ein unvollendetes Manuskript der Autorin gefunden hat: "Der Tote in der Bibliothek". Josie will das unbedingt lesen, auch wenn das Ende fehlt und somit auch, wer der Täter ist. Sie möchte zur Kuratorin, damit sie das Manuskript rausrückt, allerdings läuft sie total falsch und ignoriert auch Theo, als er es ihr sagt. Irgendwann läuft sie durch eine Tür und sie stehen auf einmal in einem prächtigen Garten. Es scheint die Sonne, die Erde ist trocken, obwohl es vor einer Minute - bevor sie durch die Tür gingen - noch geregnet hatte. Irgendwie komisch, aber zurück können sie nicht mehr, da die Tür zu ist.

Sie werden dann mit Miss Rutherfurd und Mr Stringer, die Helden aus Agathe-Christinas-Romanen, verwechselt. Diese wurden zwar erst einen Tag später erwartet, aber egal. Josie ist total beigeistert, in einem Roman ihrer Lieblingsautorin zu stecken und Theo, will eigentlich nur zurück. Noch am selben Abend gibt es den ersten Toten und Josie alias Miss Rutherfurd wird von der Polizei gebeten mitzuermitteln...

Meine Meinung

Mir hat das Buch gefallen. Die Idee ist witzig und gut umgesetzt. Wer träumt denn nicht davon, einmal in seinem Lieblingsroman mitzuspielen? Für Josie geht ein Traum in Erfüllung. Sie kann als ihre Helden Miss Rutherfurd ermitteln.

Das Theo von der Sache überhaupt nicht begeistert ist, kann ich aber auch gut nachvollziehen. Er ist in England, wäre aber viel lieber in Deutschland und dann hängt er auch noch in einen Roman von Agathe-Christina fest. Aber um nach Hause zu kommen, muss der Mörder gefunden werden. Also fängt er auch an mit zu ermitteln.

Die beiden untereinander sind auch recht lustig. Sie sind nicht immer einer Meinung und Josie macht eh was sie will - egal was Theo sagt. Und auch die Versprecher sind klasse. Da erzählt Josie was vom 1. Weltkrieg und Theo meint dann nur, das war damals [in den 20ern] bestimmt noch nicht nummeriert. Oder er will einer Frau ein Taschentuch geben, macht es dann aber nicht, weil er nicht weiß, wann die Papiertaschentücher erfunden wurden. :)

Das einzige was ich merkwürdig fand ist, das die beiden gleich als Miss Rutherfurd und Mr. Stringer angenommen wurden, obwohl sie einen Tag eher da waren (als die "echten" kommen wollten) und außerdem viel zu jung sind. Josie und Theo sind ja so um die dreißig und Miss Rutherfurd und Mr. Stringer doch sehr viel älter. Die beiden, vor allen sie, sind so berühmt, da müsste denen allen doch klar sein, das Josie und Theo nicht die beiden sein können. Und außerdem sind sie Deutsche, aber sie scheinen keinen Akzent zu haben...

Wenn man das aber außer acht lässt, ist es ein ruhiger Krimi der sich lohnt. Er spannend, es gibt einige Morde, viele Wendungen und falsche Fährten und man hat immer einen anderen Täter im Verdacht, bis am Ende dann die Auflösung kommt.

Fazit
Ein ruhiger Krimi in bester Agathe Christi Tradition.



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Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

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