[Rezension] Wayne Simmons - Die Grippe

Klappentext:  Eine hartnäckige Grippe geht um - eine Epidemie sogar, wie manch einer behauptet. Auf Plakaten sagen sie dir, du sollst dir beim Niesen die Hand vor den Mund halten und Taschentücher nur einmal benutzen. Zu dumm, dass diese Grippe sich nicht von solchen Maßnahmen aufhalten lässt. Hast du sie dir erst eingefangen, klopfen schwer bewaffnete Polizisten bei dir an und sperren dich zu Hause ein, wo du allein sterben musst - und das wirst du innerhalb weniger Tage. Wenn es dann mit dir zu Ende gegangen ist, dauert es knapp zwei Stunden, und du schlägst die Augen wieder auf...

GRIPPE ist eine Temporeiche und erschreckend realistische Zombie-Horrorstory.

.•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•.


In Nordirland ist die Grippe ausgebrochen. Ziemlich heftig sogar. Wer infiziert ist stirbt und ein paar Stunden später steht er wieder auf. Niemand kann mehr rauf auf die Insel und niemand kann sie verlassen.

Am Anfang sperren zwei Polizisten, Norman und George, ein sechsjähriges Mädchen mit deren Mutter ein, weil das Kind eindeutig infiziert ist...

Sechs Wochen später ist die Insel voll mit Zombies und nur ein paar Überlebenden. Geri ist eine davon. Sie landet bei McFall und Lark, die sich in einem Haus verschanzt haben. Dort tauchen auch die Polizisten auf. Als sie dabei sind Lebensmittel zu besorgen, wird einer der Polizisten von einem Zombie gebissen...

In einem Hochhaus hat sich Patrick Flynn verschanzt. Ehemaliger IRA-Aktivist. Zusammen mit Karen, einem jungen Mädchen. Er bringt ihr das Schießen bei.

Und dann ist da noch Major Connor Jackson. Er wurde aus dem Ruhestand zurückgeholt als die Grippe ausbrach. Inzwischen sind auch auf seinen Stützpunkt fast alle tot. Er soll jetzt den Colonel ablösen, der an der Grippe erkrankt ist und nur noch weniger wie 24 Stunden zu leben hat...

Meine Meinung

Ich muss gleich vorweg sagen: Ich habe mehr erwartet von dem Buch! Sehr viel mehr. Allein schon wegen dem Cover und dem Titel.
Allerdings war dann das einzige außergewöhnliche der Handlungort: Es spielt in Irland. Nordirland, Belfast um genau zu sein. Mal was anderes.

Die Protagonisten sind eher oberflächlich gehalten. Bin mit keiner wirklich warm geworden und habe auch wegen keiner "Tränen" vergossen, als sie dann doch starb.

Und das Klischee wird ganz schön ausgereizt. Zum Beispiel, der IRA-Aktivist, der Leute in Uniformen hasst, egal wer da drinnen steckt. Oder, statt zusammen zu "arbeiten", werden Probleme untereinander, welche man in der "Alten Zeit" - also vor den Zombies - hatte, immer weiter gepflegt. Insbesondere der Hass untereinander.

Allerdings nahm die Geschichte auf den letzten 80 Seiten dann doch noch Fahrt auf und wurde richtig interessant. Die drei Handlungsstränge wurden zu einem und von den Protagonisten sind nicht mal mehr eine Handvoll übrig - sie starben und einige standen wieder auf.

Deswegen werde ich mir die Fortsetzung holen. Das Geschichte hat Potenzial und ich möchte gerne wissen, wie das Ganze weitergeht.

Fazit
Ein Zombieroman welcher leider nicht hält, was er verspricht.
Aber er hat Potenzial. Ich bin auf den Band 2 Inkubation gespannt.

Band 1: Grippe
Band 2: Inkubation

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen