[Rezension] Dinah Jefferies - Bis wir uns wiedersehen

Klappentext:

Die Liebe einer Mutter
Das Vertrauen zweier Kinder
Ein Ereignis, das ihr Leben für immer verändert

Ich stellte mir eine dünne Schnur vor, die sich um die halbe Welt zog: ein unsichtbares Band, das sich von Ost nach West und zurück erstreckte.
Das eine ende war an das Herz meiner Mutter geknüpft und das andere Ende an meins.
Und ich wusste, dass dieses Band nie zerreißen würde, was auch geschehen mochte.

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Malaysia, Mitte der 50er Jahre: Lydia war auf Krankenbesuch bei einer Freundin und als sie wieder heim kommt, ist das Haus leer: Ihr Mann Alec sowie die zwei Töchter Emma, 11, und Fleur, 8, sind weg.

Sie macht sich dann auf die Suche nach ihrer Familie und erfährt, das Alec nach Ipoh versetzt wurde und es sehr schnell gehen musste. Bevor sie dahin reisen kann, gibt man ihr noch ein Kind, Maznan, in Obhut. Sie soll es zu seiner Familie in ein Dorf bringen. Allerdings erfährt sie nicht, in welches Dorf. Sie nimmt ihn kurzerhand mit. Auf dem Weg nach Ipoh geht aber einiges schief und sie landet bei Jack. Mit diesem hatte sie mal eine Affäre. Und dann bricht im Gästehaus von Ipoh, wo ihre Familie lebt, ein Feuer aus und niemand überlebt dieses Inferno...

Ihr Mann ist derweil mit ihren Kindern in England angekommen. Emma kommt auf ein Internat und er selber hat vor wieder zu heiraten: Veronica. Die Mädchen erfahren das ihre Mutter verschollen ist, wahrscheinlich tot. Doch Emma will das nicht glauben und macht sich auf die Suche....

Meine Meinung
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Der Klappentext klang so schön und gleichzeitig auch sehr geheimnisvoll - so wie ich es mag - und das Cover fand ich wunderschön.

Allerdings wurde ich am Ende erstmal... naja nicht direkt enttäuscht, aber es entsprach nicht meinen Erwartungen. Die Geschichte fing irgendwie komisch an. Es wurden sehr, sehr viele Fragen aufgeworfen und man selbst wusste gar nicht, um was es überhaupt geht und vor allem, warum ihr Mann mit den Kindern weg ist, ohne ihr Bescheid zu sagen. Klar, so was klärt sich im Laufe des Buches - deshalb liest man es ja - aber wenn man nichts versteht, ist das weiterlesen schwierig, da auch am Anfang jede weitere Seite weitere Fragen aufwarf.

Jedoch ist es sehr schön geschrieben und auch spannend, so dass ich einfach weiterlas und darüber bin ich sehr froh. Es ist ein wunderschönes Buch, vor einer exotischen Kulisse. Mich störten auch irgendwann die Fragen nicht mehr, weil nach und nach auch die Antworten kamen und nicht immer wieder neue Fragen auftauchten.

Es ist die Geschichte einer Familie, die vom Vater auseinandergerissen wird. Aber das Band zwischen Mutter und Tochter, kann man nicht zerreißen!

Außerdem ist es eine Geschichte vom Erwachsenwerden. Emma ist elf als sie ihre Mutter verliert, gerade in der Zeit, wo sich so vieles ändert und sie ihre Mutter dringend bräuchte. Sie hat zwar Veronica, aber sie weiß nicht, inwieweit sie ihr trauen kann, da Veronica ja etwas von ihrem Vater will.

Fazit
Trotz des holprigen Anfangs entwickelt sich eine wunderschöne Geschichte die es wert ist, gelesen zu werden!

1 Kommentar:

  1. Hallo :) Ich wollte dir nur mitteilen, dass ich demnächst einen "x Fragen über Bücher" Post schreiben werde :) Vielleicht hast du ja auch eine Frage? Wenn ja, dann schreibe sie mir doch als Kommentar unter diesen Post: http://innocentwoorld.blogspot.com/2013/10/info-fragen-uber-bucher.html
    Würde mich freuen :)
    Liebe Grüße, Michie :)

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