[Rezension] Rebecca Martin - Die verlorene Geschichte

Klappentext:

Ein altes Haus,
eine geheime Liebe,
ein düsteres Geheimnis

Jahrelang wusste Lea fast nichts über ihre Familie, nun steht überraschend ihre tot geglaubte Großmutter vor der Tür. Claire hat ein altes Weingut erworben, dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Doch das "Haus der Schwestern" ist auch der Ort, an dem das verhängnisvolle Schicksal der Familie vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Als ihr Briefe und Erinnerungen von damals in die Hände fallen, beginnt Lea diese lang vergessene Geschichte wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Es ist die Wahrheit über eine große, alle Hindernisse überwindende Liebe und das Geheimnis eines erschütternden Todes.

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Hier werden drei verschiedene Geschichten erzählt, die aber miteinander zu tun haben.

Einmal, 1997, ist da Lea, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, als dieser erfuhr, das sie schwanger ist. Sie steht jetzt ziemlich alleine da und weiß nicht was sie machen und wie sie es ihrer Mutter sagen soll.
Plötzlich taucht vor ihrer Tür Claire auf. Ihre Großmutter, 85 Jahre alt, aus Australien. Von der sie immer dachte, sie wäre tot.
Sie hat ein Weingut in der Nähe gekauft. Zusammen renovieren sie es und kommen sich näher...

Dann ist die Geschichte der Schwestern Marianne und Helene welche 1792 beginnt. Helene verliebt sich in Gianluca, einen Baumeister aus Italien der gerade in Deutschland ist. Allerdings fühlt sich dieser zu Marianne hingezogen. Sie erwidert die Gefühle und das Drama nimmt seinen Lauf...

Und dann ist da noch Claire, welche 1930 total naiv Wilhelm Neuberger heiratet. Er und seine Familie sind aber nur hinter ihrem - vermeintlichen - Erbe her. Sie brauchen nämlich Geld. Als sie dann ein Kind bekommt, steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens...

Meine Meinung
Die Geschichte im 18 Jhr. fand ich am Anfang nicht so interessant, wollte lieber wissen wie es mit Lea und Claire 1997 weitergeht. Aber die Geschichte um Marianne wurde dann doch noch sehr interessant.
Allerdings ist am Ende des Buches ein Teil, der etwas merkwürdig ist. Erschließt sich mir nicht ganz, warum Claire davon weiß...
Im großen und ganzen ist es eine nette Geschichte. Aber mehr leider nicht.
Man kann sie lesen, wird dabei auch gut unterhalten, aber man muss es nicht.
Toll fand ich die Gegend, wo das Buch spielt: Mainz, Bad Kreuznach, Frankfurt. Das kenne ich alles. Das war sehr schön. :)

Fazit
Eine solider Roman mit einem Familiengeheimnis. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

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