[Rezension] Markus Heitz - Kinder des Judas

Klappentext:

Ich spüre nicht nur den Tod – ich bin eine seiner Göttinnen!

Leipzig 2007: Sia ist die gute Seele eines Krankenhauses. Hier steht sie denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist. Oder was. 

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Dieser Vampirroman lag schon ewig auf meinem SuB. Jetzt las ich ihn endlich mal. Und er ist wirklich gut.

Er erzählt die Geschichte von Sia - Theresia Sarkowitz -, die 2007 in Leipzig lebt. Sie arbeitet in einem Krankenhaus als Nachtschwester und begleitet Sterbende auf ihre letzte Reise. Oft erzählt sie ihnen Geschichten über ein mutiges Mädchen namens Scylla.

Sie beschließt die Abenteuer von Scylla aufzuschreiben. Schnell wird klar, das Scylla und Sia einunddieselbe Personen sind. Auch wenn Scylla im 17. Jahrhunderte im Osmanischen Tributland lebte. Scylla hatte es nicht sehr leicht: Ihre Mutter wurde getötet als sie etwa 10 war. Ihr Vater holte sie dann zu sich. Er brachte ihr sehr viel bei, ließ ihr dabei aber kaum Freiraum.  Mit Männern hatte sie kein Glück und später stellte sie heraus, das die Kinder des Judas auch nicht das sind, was sie vorzugeben scheinen...

Meine Meinung
Ein sehr guter Roman, der vor seinem Augen das Osmanische Tributland auferstehen läßt, spannend geschrieben ist und verschiedene Legenden um Vampire aus dem Osten zusammen verknüpft - und dabei Dracula aus der Geschichte komplett rauslässt.

Freue mich auf die Fortsetzungen, die - zum Glück - schon auf beide meinem SuB liegen und darauf warten, gelesen zu werden. :)

Fazit
Für alle, die mehr von einem Vampirroman erwarten als nur eine Liebesgeschichte!

Und ja: tagsüber dürfen sie nicht raus! :)

Kinder des Judas
Band 1: Kinder des Judas
Band 2: Judassohn
Band 3: Judastöchter

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